Katholische Kirchenmusik
Ober-Abtsteinach e.V.
- Chronik -
Wo die Sprache aufhört,
fängt die Musik an.
 

Die Aufzeichnungen sollen dazu dienen, das Vereinsleben in Worten festzuhalten um vor allem die Leistungen der Musikkapelle für spätere Zeiten in Erinnerung zu behalten.

Nachfolgenden Generationen soll diese Chronik stets ein Ansporn zur Weiterpflege der Kirchenmusik Ober-Abtsteinach und der Blasmusik sein.

Unsere Hochachtung und Erinnerungen gelten dem verstorbenen Ehrenvorsitzenden der KKM, Herrn Hans Arnold, dessen Recherchen und Aufzeichnungen einem großen Teil dieser Chronik zugrunde liegen.

Thomas R. Lammer

1963-1974

Ein für die Gemeinde Abtsteinach folgenträchtiges Feuerwehrfest findet im Frühjahr 1963 in Bürstadt statt. In den Reihen der Abordnung aus Ober-Abtsteinach sind auch die Herren Heinz Wetzel, Willibald Berbner und Hans Schmitt. Letzterer ist ein Vollblutmusiker, bekannt als früherer Leiter einer Blaskapelle aber auch als Tanz- und Militärmusiker. Angesichts einer mit dem Festzug wohlklingend vorbei ziehenden Blaskapelle stellt Heinz Wetzel fest: „Das wär doch auch was für Stonisch!“ Willibald Berbner und Hans Schmitt nehmen den Gedanken sofort auf. Dass die drei Herren in ihrem Gespräch die Initialzündung zur Gründung einer Blaskapelle geben, die heute nach 50 Jahren zu den besten der Region zählt, können sie in diesem Frühjahr des Jahres 1963 noch nicht erahnen.

Zusammen mit Josef Kohl, der sich der Idee gerne anschließt, werden im Mai 1963 erste Vorgespräche zur Gründung mit Pfr. Georg Dengler geführt. Begeistert sagt Pfarrer Dengler seine volle Unterstützung bei der Umsetzung des Vorhabens „Blaskapelle in Ober-Abtsteinach“ zu. Er ist wie gefesselt von dem Gedanken, künftig kirchliche Feste durch die Mitwirkung einer eigenen Blasmusik zu bereichern. Am 1. Juni 1963 kommt es zur Gründung des Vereins, der fortan den Namen „Katholische Kirchenmusik Ober-Abtsteinach“ führen soll. Mit der Ausbildung des Musikernachwuchses und der Aufgabe des musikalischen Leiters wird Hans Schmitt betraut, der nicht nur die notwendigen Kenntnisse als Ausbilder und Dirigent besitzt, sondern vom ersten Tag an mit großem Engagement an die Sache herangeht. 11 junge Männer sind in diesen Junitagen des Jahres 1963 bereit, aktiv dem neu gegründeten Verein beizutreten: Peter Becker, Willibald Berbner, Franz Jöst, Hans Kunkel, Leonhard Kunkel, Peter Molitor, Günter Schmitt, Heinz Schmitt, Hans Unrath, Heinz Wetzel und Michael Wetzel. Als Gastspieler kommen Artur Kumpf und Peter Schmitt hinzu.

Die ersten Instrumente werden aus den Beständen früherer Kapellen zunächst ausgeliehen, später gekauft. Die Bürger der Gemeinde merken offensichtlich, dass hier etwas wächst, dessen Unterstützung sich lohnt. Eine erste Werbung erbringt auf Anhieb den Beitritt von 144 passiven Mitgliedern. Pfarrer Dengler, der sich die Entwicklung der Kirchenmusik ganz oben auf seine Fahne schreibt, beantragt den Beitritt zum Diözesanverband der Bläserchöre im Bistum Mainz. Der Seelsorger und spätere Präses weiß auch, dass ein schneller Aufbau der Kirchenmusik nur mit den nötigen finanziellen Mitteln möglich ist. Kirchliche Mittel, Kollekten, der Erlös eines Bangertfestes und größere persönliche Spenden von ihm selbst ermöglichen die Anschaffung von Instrumenten und Noten. Aber auch das Land Hessen, die Gemeinde Abtsteinach und viele Gönner aus weiten Kreisen der Bevölkerung reihen sich in die Liste der finanziellen Unterstützung der Kirchenmusik ein. Hans Schmitt widmet sich mit viel Geduld und Idealismus der Ausbildung der Musiker. Und obgleich seine Schützlinge ohne musikalische Vorkenntnisse sind, wartet die „KKM“ bereits an Weihnachten 1963 mit 2 Liedern im Hochamt auf. Der erste Auftritt ist die beste Werbung für neue aktive Mitglieder. Die wöchentlichen Proben finden im kleinen Raum über der Sakristei der Pfarrkirche statt. In den Wintermonaten bringt jeder Musiker Brennholz und Briketts mit um den Raum zu heizen und Fingern, Mund und Instrument die nötige „Betriebstemperatur“ zu geben. Als der Raum die Zahl der Musiker nicht mehr fassen kann, wird im Turnsaal des alten Schulhauses und später in den Gasthäusern „Zur Starkenburg“ und „Zum Odenwald“ geprobt. Mit der Einweihung des Pfarr- und Jugendheimes im Jahre 1969 findet die Katholische Kirchenmusik schließlich eine dauernde Bleibe.

Am 7 Januar 1964 beruft Pfarrer Georg Dengler eine konstituierende Versammlung im Café Krapp ein, die Hans Arnold zum 1. Vorsitzenden und Hans Rohr zum Kassenwart der Kirchenmusik wählt. Die Aufgaben des Schriftführers übernimmt Hans Arnold, Heinz Wetzel die des Notenwartes und Hans Kunkel ist Vertreter der Aktiven im neuen Vorstand. Der Dirigent ergänzt die Vereinsführung. Der spätere Ehrenvorsitzende Hans Arnold arbeitet die Satzung des Vereins aus und schreibt in die Präambel:
„Die Mitglieder der Katholischen Kirchenmusik zu Ober-Abtsteinach, treu im Glauben ihrer Väter und von dem Willen beseelt, den Gottesdienst an hohen kirchlichen Feiertagen und bei sonstigen besonderen Anlässen durch ihre Mitwirkung feierlich zu gestalten und auch bei außerkirchlichen Feiern der Pfarrgemeinde ihr Können zur Verfügung zu stellen, haben sich diese Satzung gegeben!“

Bild der Kapelle vom 15.08.1964

In einer Versammlung am 8. November 1964 wird der amtierende Vorstand komplett im Amt bestätigt. Zeitgleich werden die Jungmusiker Herbert Ester, Helmut Flößer, Kurt Kohl, Werner Kohl, Theo Rohr und Lothar Schmitt nach erfolgreicher Grundausbildung in die Kapelle übernommen. Die ersten 2 Jahre in der nunmehr 40-jährigen Geschichte der Kirchenmusik verdienen hier besondere Beachtung. Die Musiker der ersten Stunden haben weitgehend bei „Null“ begonnen doch bereits nach knapp zwei Jahren ist das Repertoire der KKM soweit gediehen, dass nicht nur kirchliche sondern auch weltliche Veranstaltungen musikalisch umrahmt werden können.

Seit 1965 ist die Musik mit ihren Klängen am Volkstrauertag, beim Seniorentag der Gemeinde oder beim traditionellen Fastnachtsumzug des OKACLU, um nur einige Beispiele zu nennen, nicht mehr wegzudenken. Unvergessen bleibt hier im Jahre 1965 der feierliche Empfang einer französischen Fußballmannschaft in der Gemeinde, bei dem Gäste wie Gastgeber mit der jeweiligen Nationalhymne begrüßt werden. Die Jahresausflüge, die ab 1977 mehrtägig durchgeführt werden, sind bis auf den heutigen Tag gesellige Höhepunkte des Vereins. Ab 1967 pflegt die Katholische Kirchenmusik Ober-Abtsteinach freundschaftliche Kontakte mit benachbarten Musikkapellen, die sich nach wie vor durch gute Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung auszeichnen.

Im Jahre 1969, 6 Jahre nach ihrer Gründung, besteht die Kirchenmusik aus 28 aktiven und 192 passiven Mitgliedern. 5 Musiker befinden sich seinerzeit in Ausbildung. Im gleichen Jahr absolvieren die Aktiven Helmut Flößer, Lothar Schmitt und Albrecht Schütz erfolgreich einen Dirigentenlehrgang.

Bild der Kapelle vom Mai 1969

Meilensteine in der 40-jährigen Geschichte der KKM sind die jährlichen Konzerte am Vorabend zum Muttertag, die die musikalische Entwicklung des Orchesters immer wieder beeindruckend unterstreichen. Das erste dieser Konzerte findet am 11. April 1970 zusammen mit dem Musikverein Heiligkreuzsteinach unter der Leitung der Dirigenten Hans Schmitt und Artur Kumpf im Jugendheim statt. Um eine einheitliche Bekleidung der Musiker bei Auftritten zu gewährleisten, werden 1971 blaue Hemden mit dunkelblauen Krawatten angeschafft. Die linke Armseite zeigt das Wappen der Gemeinde mit der Umschrift „Kath. Kirchenmusik Ober-Abtsteinach“. In der Jahreshauptversammlung dieses Jahres wird der Vorstand um einen weiteren Beisitzer erweitert: Michael Wetzel, der heutige  Ehrenvorsitzende, wird seinerzeit mit der Aufgabe des Jugendvertreters betraut. Zum Zeitpunkt der Ernennung des Mitbegründers Pfr. Georg Dengler zum Ehren-Präses der Kirchenmusik im Jahre 1972 besteht der Verein aus 37 Aktiven und 207 Passiven. Und in den Sommermonaten des Jahres 1974, kurz nach ihrem 10-jährigen Bestehen, erreicht die KKM das stolze Ziel von 40 aktiven Musikern.

Bild der Kapelle vom Mai 1976

1975-1983

Das Schönste was es gibt zum Glück ist die Liebe zur Musik

Im Jahre 1976 bedeutet die Ausrichtung des Diözesan-Musikfestes für die noch junge Kirchenmusik Ober- Abtsteinach die bislang größte Herausforderung in der Vereinsgeschichte. Man beobachtet dieser Tage wohl auch in der Vorstandschaft des Diözesan-Musikverbandes die steile Aufwärtsentwicklung der Kirchenmusik aus dem vorderen Odenwald. Die Musikerinnen und Musiker der KKM, deren Vorstandschaft und die Mitwirkung vieler Freunde aus dem Umfeld gestalten ein für alle unvergessenes Fest. Erstmals zeigt sich die Kirchenmusik in ihrer neuen Odenwälder Tracht. Als die Kapelle um Mitternacht mit klingendem Spiel in das große Festzelt einzieht, erheben sich die Gäste spontan von ihren Plätzen und spenden begeistert Beifall. Der feierliche Festgottesdienst wird von gut 700 Musikerinnen und Musikern aus der ganzen Diözese mitgestaltet, am festlichen Musizieren nehmen stolze 24 Bläserchöre teil. Ganz Abtsteinach feiert im Zeichen der Blasmusik mit. Die Bürger sind stolz auf ihre KKM. Über die Hälfte der hohen Anschaffungskosten der neuen Trachten haben sie im Vorfeld des Festes gespendet, der Restbetrag wird von den Aktiven selbst aufgebracht.

Nicht nur das Diözesan-Musikfest, auch eine zwei Zäsur des Jahres 1976 wird für die Kirchenmusik und deren weitere Entwicklung zum Meilenstein. Im November gibt Dirigent, Ausbilder und Mitbegründer der Kirchenmusik, Hans Schmitt, bekannt, sein Amt ab 1. Januar 1977 zur Verfügung zu stellen, da er die musikalische Leitung und Ausbildung der Musiker des Musikvereins Gorxheimertal übernommen hat. Seine Leistungen für die Katholische Kirchenmusik Ober-Abtsteinach und deren Entwicklung bleiben unvergessen.

Bild der Kapelle vom Juni 1977
Bild der Kapelle vom Juni 1977

Nachfolger von Hans Schmitt wird Artur Kumpf, der seine erste Musikprobe am 12. Januar 1977 im Jugendheim abhält. Mit Artur Kumpf übernimmt ein Musiker die musikalischen Geschicke des Vereins, der sich zur Aufgabe setzt, die Leistungsfähigkeit seiner Musikerinnen und Musiker nicht nur ständig zu verbessern sondern mit ihnen ein Repertoire zu haben, das in seiner Vielseitigkeit alle Facetten eines Blasorchesters angeht. Für dieses Ziel, das Artur Kumpf in den kommenden Jahren zielstrebig ansteuern wird, verfügt er im Jahre 1977 über 35 aktive Musikerinnen und Musiker. 226 passive Mitglieder unterstützen der Verein in diesen Tagen. 1977 führt der Verein seinen ersten mehrtägigen Ausflug nach Bad Tölz durch. Die Jahresausflüge, organisiert und geführt von Vorstandsmitglied Willibald Berbner, gehören fortan zum festen Bestandteil im Jahreslauf der Kapelle, bedeuten in jedem Jahr für die Teilnehmer gesellige Höhepunkte im Kreise der KKM-Familie. Auch in den Folgejahren werden Meilensteine gesetzt. Albrecht Schütz wird offiziell zum Vizedirigenten hinter Artur Kumpf gewählt. Zu diesem Zeitpunkt besteht der Verein aus stolzen 47 Aktiven und 246 Passiven. Darüber hinaus befinden sich weitere 12 Jungmusiker in der Ausbildung. Neben ihren Aktivitäten und Engagements im Kirchenjahr der Pfarrgemeinde und Diözese öffnet sich die Kirchenmusik immer mehr auch der „weltlichen“ Musik und den damit verbundenen Auftritten und Engagements. Im Jahre 1979 tritt der Katholische Kirchenmusik Ober-Abtsteinach dem Blasmusikverband Baden-Württemberg, Kreisverband Rhein-Neckar, bei.

Zu ihren Auftritten im außerkirchlichen Bereich wird die Musik künftig als Trachtenkapelle KKM Ober-Abtsteinach angekündigt. „Gott zur Ehre und den Menschen zur Freude“ – Worte, die für die Musikerinnen und Musiker zum Leitgedanken werden. Die intensive Öffnung nach außen hin und die darauf folgenden Auftritte und Engagements in der Region lassen die Zahl der passiven Mitglieder rasch ansteigen. Überall springen die Funken der Sympathie über und in nur einem Jahr wächst die Zahl der passiven Mitglieder auf 334. Ein folgenträchtiger Ausflug führt die KKM-Familie im Jahre 1979 nach Jungholz in Tirol. Spricht man heute von den „Bärenweibern“ so sucht der Laie wohl vergeblich Vergleiche zur weiblichen Tierwelt. Die „Beerenweiber“ der KKM, die Musikerfrauen, schreiben sich nicht von ungefähr mit „ee“. Die Geburtsstunde schlägt 1979 in Jungholz. Musikerfrauen sitzen in gemütlicher Runde im Ausflugslokal, dessen Getränkekarte eine ganze Reihe Dessertweine, also „Beerenweine“ anbietet. Es wird erzählt, dass sich die Damen erst zufrieden geben, nachdem sie alle Sorten gekostet haben. Es ist eine Weinprobe, die zum Ritual werden soll. Bis auf den heutigen Tag müssen Neubewerberinnen dieses Ritual bestehen, wollen sie sich fortan „Beerenweib“ nennen. Schnell werden die Beerenweiber unter der Führung von Brigitte Wetzel, der Ehefrau des Vorsitzenden, im Verein zu einer unverzichtbaren Institution, die fast schon Abteilungscharakter hat. Sie zeichnen sich durch selbstlose Unterstützung der Kirchenmusik in allen Belangen, besonders aber bei Festen und Feierlichkeiten aus. In eigener Regie sorgen sie für die Bewirtung und Bedienung der Gäste, nähen Kostüme, organisieren monatliche Treffen, Wanderungen und Ausflüge. Die Beerenweiber der KKM gehören nicht nur dazu, sie sind vielmehr ein pulsierender Teil des Vereins.

Im Jahre 1980 besteht die Katholische Kirchenmusik Ober-Abtsteinach aus 48 aktiven Musikerinnen und Musikern und 334 passiven Mitgliedern. Ein Jahr später stiftet die Gemeinde der KKM 14 Notenpultbehänge, die das Ortswappen und die Umschrift „Kath. Kirchenmusik Ober-Abtsteinach“ zeigen. Die Notenpultbehänge ergänzen sich harmonisch mit den Trachten der Musiker und runden bei den Auftritten der KKM das Gesamtbild gelungen ab.

Bild der Kapelle vom Mai 1981

In der Jahreshauptversammlung des Jahre 1981, am 28. März, stellt der bisherige Vorsitzende Hans Arnold sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung. Schweren Herzens, aber in der Gewissheit einer engagierten Nachfolge, legt er die Geschicke der Kirchenmusik fortan in die Hände von Michael Wetzel, den die Versammlung zum neuen 1. Vorsitzenden wählt. Hans Arnold wird zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Für sein Wirken im Dienste der Blasmusik werden ihm noch zahlreiche Auszeichnungen verliehen. Bis auf den heutigen Tag ist sein Gedankengut, sind seine Ideale in der Vereinsarbeit präsent. So erhebt sich der Vorstand nach jeder Sitzung und intoniert das Lied „Brüder reicht die Hand zum Bunde“, waren die Diskussionen zuvor auch noch so kontrovers. Der Text des Liedes beschreibt die Maxime des Ehrenvorsitzenden, die zu seinem Vermächtnis wird:

„Wahrheit suchen, Tugend üben, Gott und Menschen herzlich lieben, das sei unser Losungswort“

Am 28. Juni des Jahres 1981 nimmt die Kapelle unter der Leitung von Artur Kumpf erstmals am Wertungsspielen des Blasmusikverbandes Rhein-Neckar teil. Frenetischer Jubel begleitet die Bekanntgabe des Ergebnisses: „1. Rang mit Auszeichnung !“ 1982 besteht die Kirchenmusik aus stolzen 49 Aktiven und 344 Passiven. Ein Jahr später blickt der Verein auf sein 20-jähriges Bestehen zurück. Das Jubiläum wird mit einem Festgottesdienst eingeleitet und im Rahmen des zu dieser Zeit noch alljährlichen Musikfestes gefeiert.

1984-1993

Ein Talent, das jedem frommt, hast du in Besitz genommen.
Wer mit holden Tönen kommt, überall ist der willkommen.
Johann Wolfgang von Goethe
 

Durch ihre zahlreichen Engagements weit über die Grenzen Abtsteinachs hinaus steigt der Bekanntheits- wie der Beliebtheitsgrad der Kirchenmusik in den Folgejahren steil nach oben. Die alljährlichen Konzerte am Vorabend zum Muttertag, die Dirigent Artur Kumpf ins Leben ruft und für das Orchester zum festen Termin im Jahreskreis macht, sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Nicht zuletzt deshalb, weil es der Kirchenmusik inzwischen möglich ist, Solo-Partien aus den eigenen Reihen zu besetzen. Die Solisten kommen aus allen Instrumentengruppen. Stellvertretend für alle seien hier Conny und Stefan Wetzel, Michael Wetzel, Albrecht Schütz oder Andrea Kumpf-Blänsdorf erwähnt. Unvergessen bleibt auch das begeisternde Xylophon-Solo „Zirkus Renz“ des inzwischen verstorbenen Fritz Grauer im Jahre 1984.
I
m Jahre 1986 wird die Katholische Kirchenmusik Ober-Abtsteinach zum zweiten Male in ihrer Vereinsgeschichte mit der Ausrichtung des großen Diözesan-Musikfestes der Diözese Mainz betraut. Die damalige Vorstandschaft nimmt die Herausforderung an. Selbstgesetztes Ziel ist die Organisation und Durchführung eines Diözesan-Musikfestes, das alle bislang erlebten Musikfeste übertrifft. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen bringen sich Vorstand, Musiker und Musikerinnen, die Musikerfrauen, die Beerenweiber und viele Mitglieder und Freunde der KKM mit großem Engagement im Vorfeld und während des Festes ein. Vorsitzender Michael Wetzel stellt frühzeitig die Weichen. Man plant die Verpflichtung einer aktuellen Band, um auch der Jugend etwas zu bieten. Ein aufsteigender Stern am Pop-Himmel dieser Tage ist die „Münchener Freiheit“ deren Titel in den Charts immer höher klettern. Schnelles Handeln und viel Geschick beim Vertragsabschluss ermöglichen schließlich, dass diese absolute Top-Formation nach Ober-Abtsteinach ins Festzelt kommt. Doch nicht nur die Jugend kommt auf ihre Kosten. Neben der „Münchener Freiheit“ wird auch „Robert Payer und seine Original Burgenland-Kapelle“ verpflichtet.

Das 21. Diözesan-Musikfest vom 16. – 19. Mai 1986 wird zu einem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte. Im großen Festprogramm sind das Pop-Konzert mit der Münchener Freiheit, deren Hit „Ohne Dich“ zu diesem Zeitpunkt an der Spitze der Charts steht, das traditionelle Maienkonzert zusammen mit dem Musikverein Heiligkreuzsteinach vor über 700 Gästen, ein großer Kindernachmittag unter dem Motto: „Manege frei, wir machen Zirkus“ und der große Abend für alle Blasmusikfreunde mit der Burgenland Kapelle. Den Festgottesdienst am Pfingstmontag und das freundschaftliche Musizieren gestalten 24 Vereine. Nach dem Schlusswort des Diözesan-Präses, Pfr. Dieter Best, und dem gemeinsamen Schlussmarsch aller Bläserchöre gehen 4 Festtage zu Ende, die einen nachhaltigen Eindruck bei allen Gästen hinterlassen haben.

Im Jahre 1987 nimmt die Kapelle mit 44 Aktiven am Wertungsspielen in Rauenberg teil und erreicht den 1. Rang. Der Jahresausflug führt nach Frontignon in Südfrankreich. Unvergessen für alle bleiben die schönen Stunden bei „Papa Jaques“ und die Abende am Meer, denen „Pière“ mit seinem Gitarrenspiel eine ganz besondere Atmosphäre gibt.

Ein Jahr später feiert die Kirchenmusik ihr 25-jähriges Jubiläum. Zu diesem Fest wird eine Vereinsnadel geschaffen, die künftig verdienten Musikerinnen und Musikern verliehen werden kann. Die neue Vereinsnadel wird im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten für 25-jährige Aktivität an folgende Musiker erstmals verliehen: Hans Arnold, Willibald Berbner, Theo Rohr, Hans Unrath, Heinz Wetzel und Michael Wetzel. Josef Kohl und Lorenz Rohr werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Jubiläumsfeierlichkeiten beginnen mit einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder. Nach einem Festkommers spielen die Musikvereine aus dem Gorxheimertal und Heiligkreuzsteinach zur Unterhaltung der Gäste auf. Einem Tanzabend am Samstag folgt sonntags ein bunter Nachmittag mit Unterhaltungsmusik befreundeter Kapellen. Zum Festausklang am Montag findet erstmals ein „Stonischer Owend“ statt, bei dessen Programm die Ortsvereine ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen. 

Bild der Kapelle von 1988

Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten wendet sich der Verein wieder den alltäglichen Geschäften zu. Wöchentliche Proben, kirchliche und weltliche Auftritte wie auch Konzerte bestimmen den Musikeralltag. Die Jahresausflüge sind immer wieder gesellige Höhepunkte. Sie führen in diesen Jahren nach Pera di Fassa, Pertisau, Ischgl, Zell am See, Ainring und Malcesine.

Beim Wertungsspielen 1991 in Dielheim erreicht die Katholische Kirchenmusik den 1. Rang. Dirigent Artur Kumpf verfügt über 37 Musikerinnen und Musiker. Ein Jahr später veranstaltet die KKM als Ausrichter des Kirchweihfestes erstmals einen Musikwettstreit, aus dem der Musikverein Unter-Schönmattenwag als Sieger hervorgeht.

1993 steht das 30-jährige Jubiläum des Vereins an. Die Neuwahlen der Jahreshauptversammlung bringen auch in der Vorstandschaft einige Änderungen, die sich fortan wie folgt zusammensetzt: 1.Vorsitzender: Michael Wetzel, 2. Vorsitzender: Heinz Wetzel, Kassenwart: Richard Hintenlang, Schriftführer: Walter Jungheinrich, Aktivenvertreter: Hans Unrath, Jugendvertreterin: Kerstin Wetzel, Notenwart Albrecht Schütz, Instrumentenwart: Dieter Hintenlang, Passivenvertreter: Thomas Lammer sowie die Beisitzer Willibald Berbner, Helmut Hintenlang, Richard Knapp und Ulrich Schmitt. Dirigent Artur Kumpf und Ehrenvorsitzender Hans Arnold komplettieren den Vorstand. Mit wenigen Ausnahmen bleibt der Vorstand über viele Jahre unverändert, man setzt auf Kontinuität. Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 30-jährigen Jubiläum findet wieder ein „Stonischer Owend“ statt. „Ein musikalischer Beitrag zum Programm“ lautet die Vorgabe. Jede Straße des Ortsteils Ober-Abtsteinach stellt eine eigene Kapelle oder einen Chor auf und zeigt damit die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Kirchenmusik. Der Jubiläumsausflug in diesem Jahr führt die KKM-Familie nach Eppan in Südtirol.

1994 - 2007

Geh, wohin du willst: Wo du auch Menschen triffst,
überall wird dir ihre Musik ihr innerstes Wesen erschließen.

Mit dem Niveau und dem Repertoire der KKM Ober-Abtsteinach nimmt auch die Bereitschaft zu, neue Wege zu gehen, bietet doch gerade die Musik eine nicht enden wollende Palette von Möglichkeiten. Erstmals in der Vereinsgeschichte gibt die KKM im Jahre 1994 zusammen mit den Weinheimer Sängerknaben, einem reinen Knabenchor, zwei vorweihnachtliche Konzerte in Abtsteinach und Weinheim. Das Experiment dieser doch ungewöhnlichen Klangkombination gelingt und begeistert ebenso die Besucher wie auch spätere gemeinsame Konzerte unter der musikalischen Gesamtleitung von Artur Kumpf mit dem Katholischen Kirchenchor "St. Cäcilia" Ober-Abtsteinach, dem MGV Ober-Abtsteinach oder dem Hardberg-Intermezzo.

Gute Qualifikationen sind die Voraussetzung dafür, will man neue Weg erfolgreich beschreiten. Immer wieder sind Musikerinnen und Musiker der KKM bereit, sich selbst weiterzubilden, ein zweites oder gar drittes Instrument zu erlernen, aber auch Lehrgänge zu besuchen um das Klangbild wie gleichsam das Klangvolumen des Orchesters zu vervollständigen, eine Prämisse, die sich der Dirigent in den 30 Jahren seiner Tätigkeit immer wieder setzt. Die KKM profitiert dabei über viele Jahre hinweg bis auf den heutigen Tag von Ausbildern aus den eigenen Reihen. Stellvertretend für viele, die immer wieder ihr instrumentales Wissen und Können weitergeben, seien hier Andrea Kumpf-Blänsdorf, Kerstin Köhl, Artur Kumpf, Albrecht Schütz wie auch Alexandra und Uli Schmitt genannt.

Gutes Instrumentalspiel, auch auf mehreren Instrumenten, ist Voraussetzung für die "Gründung" der Straßenmusikanten der KKM, die Artur Kumpf weitblickend in die Wege leitet. Er erkennt dabei die Notwendigkeit, sich ebenso flexibel wie vielseitig zu präsentieren. Immer wieder gibt es Anfragen von Veranstaltern, die eine kleinere Formation wünschen. Die Straßenmusikanten, etwa 15 an der Zahl, spielen fortan regelmäßig bei Frühschoppen und Hoffesten und begeistern mit ihrem Repertoire. In vielen Stücken der Straßenmusikanten spielt nunmehr ein Akkordeon mit, ein für Blasorchester recht ungewöhnliches Instrument.

Gegensätzlich und doch immer sehr gelungen bleiben die jährlichen Vereinsausflüge. So wohnt man beispielsweise nach einem Ausflug nach Lübeck im Folgejahr in einer Burg im Tauferer Tal. Michael Wetzel erhält 1996 für 15 Jahre Tätigkeit als 1. Vorsitzender die Förderer-Medaille des Kreisverbandes in Silber.
Der Verein besteht Ende des Jahres aus 37 aktiven Musikerinnen und Musikern und 338 passiven Mitgliedern.

1998 nimmt die Kirchenmusik am Diözesan-Musikfest in Mainz teil. Dem Dirigenten Artur Kumpf wird in diesem feierlichen Rahmen die Ehre zuteil, Ehrendirigent des großen Finales zu sein.

Anlässlich des Fastnachtsumzuges überraschen die Beerenweiber die Aktiven mit neuen, selbst genähten Clown- Kostümen.

Im Jahre 2000 spielt die Trachtenkapelle der KKM Ober-Abtsteinach unter dem Titel „So klingt´s bei uns in Stonisch“ mit MoBil-Records-Hirschberg ihre erste CD bzw. MC ein. Monatelangen Proben folgen an 2 Wochenenden die Aufnahmen in der SKG-Halle in Löhrbach und im Pfarrsaal von „St. Marien“ in Weinheim. Neben verschiedenen Titeln aus dem Genre „Volkstümliche Musik“ ist auf der CD auch der Erkennungstitel der KKM „Musikanten aus dem Odenwald“, komponiert und getextet von Peter Becker, arrangiert von Artur Kumpf, zu hören. Längst ist die Polka zum Ohrwurm avanciert und darf bei keinem Auftritt der Trachtenkapelle fehlen. Dies sollte nicht das einzige Arrangement des langjährigen KKM-Dirigenten bleiben. Immer wieder gerne legt das Orchester Stücke auf, die Artur Kumpf für seine KKM im Arrangement aufbereitet hat.

Im Rahmen des Maienkonzertes 2000 wird die CD einem breiten Publikum vorgestellt.

Dem 2. Vorsitzenden Heinz Wetzel und dem Kassier Richard Hintenlang werden für jeweils 30-jährige Amtszeit im gleichen Jahr die Förder-Medaillen des Kreisverbandes in Gold verliehen. Dem Tenor-Hornisten und Vorstandsmitglied Hans Unrath wird eine ganz besondere Ehre zuteil. Anlässlich seines 70. Geburtstages wird er als erster aktiver Musiker zum Ehrenmitglied des Vereins ernannt.

Im Jahre 2001 erkrankt Gründer, Vorstandsmitglied und aktiver Musiker Willibald Berbner an Leukämie. Unter Federführung der KKM und Schirmherrschaft von Abtsteinachs Bürgermeister Rolf Reinhard wird die Aktion „Hilfe für Willibald“ ins Leben gerufen, um einen Knochenmarkspender zu finden. Am 1. April 2001 lassen daraufhin fast 1000 potenzielle Knochenmarkspender ihr Blut typisieren.

Die KKM geht „online“. Unter der Domain „http://www.kkm-abtsteinach.de” ist man im weltweiten Internet präsent. Webmaster ist zunächst Thomas Lammer, seit 2008 betreut Marc Riesinger die Internet-Präsenz des Vereins.

Vorsitzender Michael Wetzel erhält für 20-jährige Tätigkeit die Förder-Medaille in Gold. Das Jahr wird überschattet durch den Tod des langjährigen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden der Katholischen Kirchenmusik Ober- Abtsteinach, Hans Arnold. Sein segensreiches Wirken im Dienste der Blasmusik bleibt unvergessen.

Im gleichen Jahr feiert Artur Kumpf sein 25-jährigen Dirigentenjubiläum bei der KKM mit einem beeindruckenden Jubiläumskonzert in der vollbesetzten Halle am Sportplatz in Ober-Abtsteinach.

Bei den Neuwahlen bleibt der Vorstand der KKM unverändert. Das Gremium arbeitet nunmehr seit 1996 in dieser Zusammensetzung und zeigt sich auch für die Feierlichkeiten zum 40-jährigen Jubiläum verantwortlich.
Dieses findet im Jahre 2003 in Verbindung mit der „Stonischer Kerwe“ statt. Wie bei allen bisherigen Jubiläen und Festlichkeiten des Vereins steht auch dieses Mal wieder die Musik in all ihrer Vielfältigkeit im Mittelpunkt des Geschehens. Dem Auftakt mit zünftiger Blasmusik durch die KKM folgt eine Disco-Nacht für die Jugend. Am Samstagabend lädt der Veranstalter dann zum traditionellen Kerwetanz. Am Kerwesonntag überbringen befreundete Blaskapellen im Festzelt ihre musikalischen Glückwünsche und zum Festausklang am Montag sind nach dem traditionellen Frühschoppen am Vormittag in den Abendstunden Tanz, Show und Tombola angesagt.

Seit Sommer 2003 hat die KKM eine Jugendband unter der Leitung von Andrea Kumpf-Blänsdorf und Walter Jungheinrich. Mit großem Spaß am gemeinsamen Musizieren gehen die jungen Nachwuchsmusikerinnen und - musiker die Probenarbeit an. Moderne Orchesterliteratur aus der Pop-, Oldie- und Schlagerszene wird hier aufgelegt.
Schon wenige Monate später im Jahre 2004 ist die Jugendband auf einem Niveau, das es erlaubt, selbständige Auftritte zu planen. Ihr Debüt gibt die Jugendband im Rahmen des traditionellen Maienkonzertes 2004. Schon bald verstärken Mitglieder der Jugendband auch das Gesamtorchester. Längst ist offensichtlich, dass die Jugendband wie die gesamte Jugendarbeit ein unverzichtbarer Fundus für die Zukunft der Kirchenmusik sind.

Im gleichen Jahr kann Dirigent Artur Kumpf auf "50 Jahre aktiver Volksmusiker" verweisen, ein gewiss nicht alltägliches Jubiläum.

Im Rahmen eines Ehrungsabends werden 39 passive Mitglieder für 40 Jahre und 11 passive Mitglieder für 25 Jahre Treue zum Verein geehrt. Dirigent Artur Kumpf erhält vom Deutschen Blasmusikverband die Fördermedaille in Gold mit Urkunde sowie die Dirigentennadel in Gold der Bundesvereinigung Deutscher Blas- und Volksmusikverbände. Walter Jungheinrich erhält die Förder-Medaille des Kreisverbandes in Gold für 20 Jahre Tätigkeit als Schriftführer.
Vom Diözesanverband der Bläserchöre der Diözese Mainz erhält Artur Kumpf darüber hinaus für seine außergewöhnlichen Leistungen und Verdienst um die Kirchenmusik das Wappenschild mit Ehrenurkunde.

Im Dezember des Jahres lässt die KKM durch ein gemeinsames weihnachtliches Konzert mit der "Chorgemeinschaft Volker Schneider" erneut aufhören. Musikkritiker des "Mannheimer Morgens" schreiben anschließend: "...Bei den Musikern aus dem Odenwald handelt es sich um eine nicht nur Heimat verbundene sondern auch hoch qualifizierte Formation!"

Auch in den folgenden Jahren stellt sich die Trachtenkapelle der KKM neuen Herausforderungen. So findet im Jahre 2005 erstmals ein großes Open-Air-Konzert auf der Grillanlage „Steinachquelle“ in Ober-Abtsteinach statt. Die neu gegründete Jugendband bereichert erfolgreich das Konzertprogramm.
Im gleichen Jahr gewinnt die Kapelle den musikalischen Wettstreit im Rahmen der Odenwälder Musikantenscheuer. Verdiente Mitglieder und Verantwortungsträger des Vereins erfahren Ehrungen. Heinz und Michael Wetzel sowie Willibald Berbner erhalten u.a. den Ehrenbrief des Landes Hessen. Helmut Hintenlang wird für "40 Jahre aktiver Blasmusiker geehrt", andere Orchestermitglieder folgen.

Im Frühjahr des Jahres 2006 haben 5 Musikerinnen und Musiker der KKM die Idee, die musikalische Angebotspalette der Kirchenmusik gleichsam zu erweitern wie zu bereichern. Dr. Brigitte Hoffmann am F-Horn, Heinz Wetzel an der Tuba, Conny Wetzel an der Posaune sowie Dieter Hintenlang und Stefan Wetzel an den Trompeten gründen in dieser Brass-Besetzung das Bläserquintett "Heiligs Blechle". Spektakuläre Auftritte der 5 Vollblutmusiker lassen nicht lange auf sich warten. Die Kirchenmusik ist um eine weitere musikalische Attraktion reicher.

Große Veränderungen bringt das Jahr 2007. Dirigent Artur Kumpf kündigt zum Jahresende seinen Rücktritt an. Alle folgenden Auftritte in 2007, das große Abschiedskonzert im Mai wie auch das vorweihnachtliche Kirchenkonzert am 2. Advent des Jahres werden noch einmal unter seiner Stabführung zu einer „Tour des Erfolgs“ mit begeistertem Publikum.
Die musikalische Entwicklung der Kirchenmusik sucht seit der ersten Probe unter Artur Kumpf am 12. Januar 1977 bis heute Ihresgleichen. In 30 Jahren formt er ein Orchester, das nicht nur auf sehr hohem Niveau steht, sondern das auch weit über die Grenzen des Odenwaldes hinaus bekannt und beliebt ist. Es gibt kaum eine Auszeichnung und Ehrung, die Artur Kumpf nicht zuteil wird. Neben der Fördermedaille in Gold wird er vom Blasmusikverband mit allen Ehrungen ausgezeichnet, die für aktive Musiker und Dirigenten möglich sind. Auch seitens der Diözese Mainz erfährt der Dirigent viele Auszeichnungen, u.a. die Medaille "Dank und Anerkennung des Bistums Mainz" mit Ehrenurkunde von Kardinal Lehmann. Die Katholische Kirchenmusik selbst, um die sich Artur Kumpf in drei Jahrzehnten mehr als verdient gemacht hat, ernennt ihn zu ihrem Ehrendirigenten.

Der Dirigentenwechsel bleibt im Jahr 2007 nicht die einzige einschneidende Veränderung. Nach Unstimmigkeiten mit der Gemeinde tritt der Vorsitzende der Katholischen Kirchenmusik Ober-Abtsteinach, Michael Wetzel, nach 26 Jahren Amtszeit im Sommer 2007 von seinem Amt zurück. Michael Wetzel hat das Gesicht der KKM maßgeblich geprägt. Die Vereinsgeschichte der KKM gestaltete sich unter seiner Führung als Erfolgsgeschichte. In 26 Jahren standen Handeln und Wirken von Michael Wetzel immer im Zeichen der Liedzeile, die sein Vorgänger im Amt, Hand Arnold, der KKM Ober-Abtsteinach zum Vermächtnis machte:

„Wahrheit suchen, Tugend über, Gott und Menschen herzlich lieben:
das sei unser Losungswort.“

Am 21. September des Jahres 2007 findet im Vereinslokal „Zum Goldenen Bock“ in Ober-Abtsteinach eine außerordentliche Generalversammlung statt, in der die Weichen für die Zukunft gestellt werden. Nach den Neuwahlen setzt sich die neue Vorstandschaft wie folgt zusammen:
Neuer 1. Vorsitzender wird Thomas Lammer, 2. Vorsitzender Vizedirigent Albrecht Schütz, Schatzmeister Richard Hintenlang und Schriftführerin Stefanie Jöst.
Beisitzer mit verschiedenen Aufgaben ergänzen die Vorstandschaft. Es sind dies Dieter Hintenlang, Richard Knapp, Helmut Hintenlang, Uli Schmitt (Bass), Heinz Wetzel, Andrea Kumpf-Blänsdorf, Conny Wetzel, Marc Riesinger und Stefan Wetzel. Vertreter der Jugendband im Vorstand ist Max Hintenlang. Zur Vertreterin der Beerenweiber wird Margit Lammer gewählt. Alle Wahlen bringen einstimmige Ergebnisse und unterstreichen die große Harmonie unter dem aktiven und passiven Mitgliedern des Vereins. Mit Dankbarkeit und Freude ernennt KKM Ober-Abtsteinach Michael Wetzel zu ihren Ehrenvorsitzenden.

Am 09. Dezember 2007, dem 2. Adventssonntag, findet in der Pfarrkirche St. Bonifatius Ober-Abtsteinach ein großes vorweihnachtliches Konzert statt. Es ist gleichzeitig das letzte Kirchenkonzert der KKM unter der Stabführung von Artur Kumpf, der noch einmal ein großartiges Konzertprogramm zusammengestellt hat. Der Kirchenchor St. Cäcilia Ober- Abtsteinach, Sänger des MGV 1875, der Chor der Steinachtal-Grundschule, die Beerenweiber und eine Flötengruppe bereichern mit ihrer Mitwirkung das Konzert.  Im Rahmen dieses vorweihnachtlichen Konzertes zeichnet Präses und Pfarrer Franz Stolle den langjährigen Vorsitzenden der Kirchenmusik, Michael Wetzel, im Namen von Karl Kardinal Lehmann, Bischof des Heiligen Stuhles von Mainz, mit der Medaille "Dank und Anerkennung des Bistums Mainz" aus. Im Text der Ehrenurkunde heißt es:
"Sie haben sich große Verdienste um die Kath. Kirchenmusik erworben, vielfach die Gottesdienste zu besonderen Anlässen mitgefeiert, die Feiertage erhaben und mitreißend gestaltet und immer die Großtaten Gottes dabei verkündet. Ihrem vorbildlichen persönlichen Engagement ist die gute Zusammenarbeit unter den Musikern zu verdanken....!"

2008 - heute

Ein Talent, das jedem frommt,
hast du in Besitz genommen.
Wer mit holden Tönen kommt,
überall ist der willkommen.
 
Johann Wolfgang von Goethe
 

Nach dem Umbruch im Herbst 2007 gilt es in erster Linie, Stagnation oder gar Rückschritt zu vermeiden und das Vereinsschiff wieder auf ruhigen, erfolgreichen Kurs zu bringen.

Ab 01. Januar 2008 übernimmt Walter Jungheinrich das Dirigat und wird damit musikalischer Leiter der KKM. Seine wichtigste Aufgabe ist neben Engagements beim OKACLU oder beim Abend der Blasmusik in Kocherbach die Vorbereitung eines Open-Air-Konzertes, geplant für Juni 2008. Das Konzert stellt in seiner Konzeption alle Gruppierungen der Katholischen Kirchenmusik Ober-Abtsteinach, die Jugendband, die Brass-Formation Heiligs Bleche, die Straßenmusikanten und das Gesamtorchester vor. Witterungsbedingt müssen Konzert und das Musikantentreffen einen Tag später in der Halle am Sportplatz stattfinden. Das Konzert erfüllt die hochgesteckten Erwartungen und begeisterte einmal mehr das Publikum.

Schon Wochen vor dem Konzert teilt Walter Jungheinrich der Vorstandschaft mit, dass er nach dem Juni-Konzert der KKM aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Dirigent zur Verfügung stehen kann. Zum zweiten Mal innerhalb eines halben Jahres muss sich die KKM einen neuen Dirigenten suchen.
Nach sondierenden Gesprächen entscheidet sich die Vorstandschaft für die Verpflichtung von Thomas Tischler zum neuen Dirigenten und musikalischen Leiter der Katholischen Kirchenmusik Ober-Abtsteinach.  Der dynamische Vollblutmusiker Tischler nimmt seine Arbeit am 01. September 2008 offiziell auf.

Im August des Jahres wird der langjährige Präses der KKM, Pfr. Franz Stolle, in den Ruhestand verabschiedet.  Die Feierlichkeiten werden von der Kirchenmusik ebenso musikalisch begleitet wie die Amtseinführungen des neuen Präses. Pfr. Dr. Spinger und seinem Vikar Pfr. Miedreich.

Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten

Diesen Satz des Aristoteles hat sich auch Thomas Tischler auf seine Fahnen geschrieben. Mit viel Sachverstand, Schwung und Elan legt er besonderen Wert auf moderne Musik im Big-Band-Sound, ohne dabei die traditionelle Blasmusik zu vernachlässigen.

Eine wichtige Komponente dafür ist eine leistungsfähige Beschallungsanlage. Nach einer sehr erfolgreichen Spendenaktion ist es der KKM möglich, eine neue Anlage komplett mit Spendengeldern zu finanzieren. Seitdem sind Kompositionen und Arrangements mit Gesangsstimmen feste Bestandteile der wöchentlichen Probenarbeiten.

Foto-Termine an außergewöhnlichen Orten mit Photographin Monika Berbner ermöglichen der KKM einen neuen, aktuellen Internet- Auftritt.  Die Seiten von Webmaster Marc Riesinger sind unter der Adresse „http://www.kkm- abtsteinach.de“ seit April 2008 online.

Erstmal führt die Jugendband der KKM unter der Leitung von Andrea Kumpf-Blänsdorf einen Probentag in Ladenburg durch. Danach macht sie mit einigen Solo-Auftritten im kirchlichen wie im weltlichen Bereich auf sich aufmerksam.

Unerwartet wird ein musikalischer Frühschoppen anlässlich der „23. Internationalen Oldtimer-Nibelungenfahrt“ durch Abtsteinach am 27. April des Jahres zu einer in jeder Hinsicht überaus erfolgreichen Veranstaltung der KKM.
Musikalische Höhepunkte für die Musikerinnen und Musiker sind in diesem Jahr neben dem Sommerkonzert die Auftritte im Rahmen des Bistumsfestes anlässlich des 25-jährigen Bischofs-Jubiläum von Karl Kardinal Lehmann im Dom zu Mainz sowie der Auftritt von „Heiligs Blechle“ auf der Aktionsbühne am Domplatz am 5. Oktober.

Am 23. Dezember organisieren die Verantwortlichen der Kirchenmusik ein vorweihnachtliches Konzert in der Pfarrkirche St. Bonifatius mit dem weltberühmten „Petersburger Knabenchor“ aus dem russischen St. Petersburg.

Eine Ära geht bei der Jahreshauptversammlung 2009 zu Ende. Richard Hintenlang, 30 Jahre lang Kassenchef der Katholischen Kirchenmusik Ober-Abtsteinach, übergibt sein Amt an Stefan Wetzel. In einer Laudatio würdigt Vorsitzender Thomas Lammer die Verdienste, die sich Richard Hintenlang um die KKM erworben hat. Der scheidende Kassier bleibt dem Vorstand als Beisitzer erhalten. Max Hintenlang scheidet als Jugendvertreter aus dem Vorstand aus. Die Versammlung wählt Lisa Beckert einstimmig zu seiner Nachfolgerin.
Richard Knapp und Stefan Jöst erhalten für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft an der KKM die Ehrennadel des Vereins in Silber.

Bild der Kapelle vom März 2008

2009 ist die KKM Ausrichter des Kirchweihfestes in Ober-Abtsteinach. Nach intensiver Vorplanung und vorbildlichem Engagement aller Musikerinnen, Musiker und Beerenweiber wird die „Stonischer Kerwe 2009“ zu einem Top-Event, das man noch lange in Erinnerung behalten wird. Das abwechslungsreiche Programm an vier Festtagen hat für jeden etwas zu bieten. 

Frühschoppen am Kerwesonntag

Nach dem turbulenten Auftakt am Freitag mit der Rockformation „NERO“ spielt am Samstag Martin Böhm mit seiner Empire-Band zum Kerwetanz auf. Der Sonntag ist Familientag. Nach einem musikalischen Frühschoppen mit der Gesamtkapelle lädt am Nachmittag die Jugendband ins Tattoo-Studio und an die Cocktailbar ein. Der Montag beginnt mit dem traditionellen Kerwefrühschoppen, musikalisch umrahmt von den Straßenmusikanten. Zum Kerweausklang mit großer Tombola spielt schließlich „Flying Dutchman“, die Tanz- und Showband des KKM- Dirigenten Thomas Tischler.

Der Dank für ein rundum gelungenes Kirchweihfest findet in einem großen Helferfest in den Kellergewölben des Auentalhofes in Birkenau- Löhrbach seinen stimmungsvollen Abschluss.

Wer neue Wege gehen will, muss die alten verlassen

Die musikalische Arbeit nach der Sommerpause dient in erster Linie zur Vorbereitung vom „Abend des Musicals“, der am 31. Oktober 2009 im Jugendheim stattfindet. Es wird ein Abend der Superlativen. Dirigent Thomas Tischler setzt mit seinen Musikerinnen und Musikern sowie den Gesangssolisten Natascha Vettel, Nadine Jöst und Thomas Lammer markante Zeichen. Der Abend ist Wochen zuvor restlos ausverkauft, die Kartennachfrage sprengt alle Erwartungen. Der Soundtrack zum „Tanz der Vampire“ wie alle anderen Titel aus bekannten Musicals werden für die Besucher zu einem echten Klangerlebnis. Mit 42 Musikerinnen und Musikern erreicht die KKM die bislang größte Zahl an Aktiven bei einem Konzert.

Abend des Musicals am 31.10.2009

Beim Abend des Musicals besteht die neue Beschallungsanlage der KKM Ober-Abtsteinach ihre erste richtige Bewährungsprobe. Dabei leistet das Anlagenteam mit Richard Knapp, Marc Riesinger und Helmut Hintenlang beste Arbeit. Die „Bass-Abteilung“ des Orchesters wird erstmals bereichert durch Kerstin Köhl an ihrer neuen Tuba. Das Bühnenbild bedient sich mit wechselnden Hintergrundbildern modernster Computertechnik, ein weiteres Novum in der Geschichte der KKM.

Um die neue Beschallungsanlage auch bei auswärtigen Engagements einsetzen zu können, ohne die privaten PKWs der Musiker zu strapazieren,  schafft sich die KKM zum Transport einen Anhänger an.

Die letzten Wochen des Jahres 2009 stehen ganz im Zeichen der „Musikalischen Stunde zum Advent“, zu der die KKM am 4. Adventssonntag in die Pfarrkirche St. Bonifatius einlädt. Das facettenreiche Programm reicht von J. S. Bach bis John Lennon und wird vom Gesamtorchester und der Brass Formation Heiligs Blechle abwechselnd gestaltet. Erstmals bereichern Mitglieder der Jugendband mit dem Vortrag besinnlicher Texte das Programm.

Ein gemütliches Beisammensein nach der letzten Probe 2009 und das feierliche Hochamt am 1. Weihnachtstag beschließen ein überaus erfolgreiches Jahr der Kirchenmusik.

Die Berichte anlässlich der Jahreshauptversammlung 2010 ziehen durchweg  positive Bilanzen. Musikalisch zeigt sich die KKM bestens aufgestellt. Zum 1. März 2010 hat das große Orchester die Rekordzahl von 46 aktiven Musikerinnen und Musikern vorzuweisen. Doch nicht nur die Quantität, auch die Qualität erfährt eine stete Steigerung. Die Aktiven sind mit großer Freude bei der Sache, was durch sehr guten Probenbesuch und beeindruckende Auftritte deutlich wird. In den letzten 12 Monaten können die KKM und ihre Gruppierungen auf insgesamt 16 weltliche und 12 kirchliche Auftritte verweisen. Das Vereinsvermögen erfährt in den letzten 2 Jahren durch die Neuanschaffungen einer Beschallungsanlage, eines Anhängers, einer Tuba sowie eines Baritons beachtliche Steigerung.
Die Musiker Dieter und Richard Hintenlang, Stefan Wetzel und Bertram Arnold erhalten für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in der KKM seitens der Diözese die Ehrennadel des Diözesanmusikverbandes in Gold.
Die Vorstandschaft wird per Wahl komplett für weitere 3 Jahre im Amt bestätigt. Vorsitzender ist Thomas Lammer, sein Stellvertreter Abrecht Schütz. Für die Finanzen ist Stefan Wetzel zuständig, Stefanie Jöst ist Schriftführerin. Als Beisitzer im Vorstand fungieren: Heinz Wetzel sen., Andrea Kumpf-Blänsdorf, Helmut Hintenlang, Dieter Hintenlang, Conny Wetzel, Richard Knapp, Richard Hintenlang, Ulrich Schmitt, Marc Riesinger und Lisa Beckert. Der Vorstand wird durch eine Vertreterin der Beerenweiber ergänzt.

Im Frühjahr 2010 macht die Jugendband der KKM von sich reden. Anlässlich der „Odenwälder Musikantenscheuer“ überzeugen die Jugendlichen unter der Leitung von Andrea Kumpf-Blänsdorf in der Rudi-Wünzer-Halle in Wald- Michelbach vor über 400 Zuhörern mit einem beeindruckenden Auftritt.

Der ursprünglich als "Open-Air"-Veranstaltung geplante Volkstümliche Frühschoppen am 02. Mai 2010 muss witterungsbedingt kurzfristig ins Jugendheim verlegt werden. Auch dort kommen die Anhänger traditioneller Blasmusik voll auf ihre Kosten. Erstmals tritt die Trompeterin Ruth Käufer als Sängerin auf. Die KKM spielt den Frühschoppen mit insgesamt 44 Musikerinnen und Musiker.

Der Jahresausflug führt Aktive, Passive und Freunde der KKM ins ostfriesische Aurich. Jung und Alt erleben dort gemeinsam unvergessene Tage.

Nach der Sommerpause ist der Fokus neben zahlreichen Engagements des Orchesters, der Straßenmusikanten und Heiligs Blechle auf den großen Mottoabend Ende Oktober gerichtet. Unter dem Titel „Best of Rock, Pop und Schlager“ zieht Thomas Tischler bei der Umsetzung der 18 Titel alle Register seiner Bühnenerfahrung im Bereich der Unterhaltungsmusik. Der Mottoabend, bei dem die KKM Beschallung und Beleuchtung in eigener Regie übernimmt, sprengt alle Erwartungen und wird zu einer der erfolgreichsten Veranstaltungen in der Geschichte des Vereins. Jugendband wie Konzertorchester begeistern das Publikum, 4 Sängerinnen und Sänger wie auch mehrere Instrumentalsolisten ernten Szenenbeifall. Bestens bewirtet von den Beerenweibern mit ihren Helfern vor und hinter den Theken erleben die Besucher in jeder Hinsicht einen Abend der Superlative.

Der seit zwei Jahren zu registrierende Boom neuer Musikerinnen und Musiker hält in der zweiten Jahreshälfte 2010 weiter an. Die Jugendband unter der Leitung von Andrea Kumpf-Blänsdorf hat im November 31 Nachwuchsmusikerinnen und -musiker,  Thomas Tischler dirigiert im Orchester zum gleichen Zeitpunkt die stolze Zahl von 51 Aktiven, mehr als je zuvor.

Dank einer Initiative des KKM-Vorsitzenden Thomas Lammer gestalten die „Musikalische Stunde zum Advent“, das traditionelle vorweihnachtliche Konzert in St. Bonifatius,  am 4. Advent, erstmals alle kulturellen Vereine des Ortsteils Ober-Abtsteinach gemeinsam. Jugendband, mehrere Solisten, Männergesangverein 1975, das Hardberg- Intermezzo, der Kirchenchor St. Cäcilia und das Konzertorchester der KKM begeistern mit ihren musikalischen Darbietungen die Besucher, deren freiwillige Spenden am Ende in voller Höhe dem Jugendheim in Ober- Abtsteinach Zugute kommt.

Das feierliche Hochamt am ersten Weihnachtsfeiertag unter Mitwirkung der Kirchenmusik beschließt ein erfolgreiches Jahr 2010.

Rechtzeitig zu Prinzeneinholung und Boa Narhalla des OKACLU 2011 schneidern die Beerenweiber 10 neue Clownkostüme für die aktiven Musikerinnen und Musiker.

Bei der Generalversammlung im März zieht Vorsitzender Lammer eine durchweg positive Jahresbilanz.

Mitglied in einem Verein zu sein, stellt er fest, bedeute sich für seine Mitmenschen zu interessieren und Verantwortung zu übernehmen. Die Feste und Darbietungen der KKM seien Ausdruck der Gemeinschaft, Stätte der Begegnungen und Pflege der Blas- und Unterhaltungsmusik. Der Verein biete etwas, das in der privaten Freizeitgestaltung nicht möglich sei, nämlich Spaß und Freude am gemeinsamen Musizieren und das Gefühl, zusammen mit Anderen etwas erreichen zu können. Dabei setze der Vorstand seinen Fokus auf die Jugend- und Nachwuchsarbeit. Die größte Herausforderung der KKM liege darin, auch weiterhin  Menschen zu finden, die bereit sind, das bisher Geschaffene zu bewahren, die aber gleichzeitig neue Wege gehen, um die Jugend zu motivieren und zu begeistern, damit auch in  Zukunft die KKM Gott zur Ehre und den Menschen zur Freude aufspielen kann.

Der Verein hat zum Ende des Jahres 2010 stolze 345 passive Mitglieder. Thomas Tischler dirigiert im großen Orchester inzwischen 53 aktive Musikerinnen und Musiker bei einem Durchschnittsalter von gerade mal 39,1 Jahren.  In der Jugendband sorgen dieser Tage 34 Nachwuchsmusikerinnen und -musiker für Furore.

Einer guten Tradition folgend gestalten am Palmsonntag 2011 stolze 32 Musikerinnen und Musiker einen Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder der KKM. Dabei entzünden 6 Nachwuchsmusikerinnen und Musiker während der Fürbitten symbolisch für jeden Verstorbenen eine Kerze am Seitenaltar.

46 Musikerinnen und Musiker verwöhnten beim Volkstümlichen Frühschoppen im Mai dieses Jahres die Gäste im gut besuchten Jugendheim mit traditioneller Blasmusik. Einmal mehr sorgten die Beerenweiber für schmackhaftes Essen und beste Bewirtung.

Volkstümlicher Frühschoppen 2011

Zu einem ganz besonderen Erlebnis für alle Beteiligten wird der 2. Auftritt im Mannheimer Herzogenriedpark am Vatertag. Bei herrlichem Wetter stellten 48 Musikerinnen und Musiker der KKM unter der Leitung von Thomas Tischler unter dem Motto „Facetten der Blasmusik“ alle Genres der Blasmusik vor und begeisterten viele Hundert Zuhörer rund um die Konzertmuschel.

Im Juni 2011 setzt die KKM Jugendband ein weiteres Highlight in der Chronik der KKM. Im vollbesetzten Jugendheim geben 34 Nachwuchsmusikerinnen und -musiker unter der Leitung von Andrea Kumpf-Blänsdorf im Rahmen einer Musik zur Kaffeestunde erstmals ein beeindruckendes Konzert.

Anlässlich der Ober-Abtsteinacher Kirchweih spielt das Orchester der KKM nach der Eröffnung am Freitagabend mit 40 Musikerinnen und Musikern unter der Leitung von Thomas Tischler zum sonntäglichen Frühschoppenkonzert. Am Kirchweihmontag sorgen traditionell die Straßenmusikanten der KKM unter der Leitung von Albrecht Schütz für beste Stimmung im Zelt.

Trotz Sommerpause sorgen 35 Musikerinnen und Musiker beim Frühschoppenkonzert im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums des Tennisvereins in Steinklingen im Festzelt für beste Stimmung. Auch die Engagements auf den Kirchweihfesten in Siedelsbrunn und Löhrbach füllen zur Halle und Zelt. Die Straßenmusikanten der KKM wie auch das Gesamtorchester sind überall willkommene Gäste und bereichern mit ihrer Musik die Veranstaltungen in der Region.

Nach wie vor steigt die Zahl der Aktiven in Jugendband und Orchester. Dies macht erhebliche Investitionen notwendig, sei es für Instrumente oder für neue Trachten. So werden im Oktober des Jahres mehrere neue, komplette Damen-Trachten angeschafft. Großzügige Spenden helfen die finanzielle Belastung zu reduzieren.

Erstmals spielen die Straßenmusikanten zum Oktoberfest im Hotel-Restaurant Maienhof in Siedelsbrunn. 6 Stunden zünftige Blasmusik bringen die Besucher in beste Stimmung.

Aufgrund der großen Kartennachfrage findet der Mottoabend in diesem Jahr zweimal statt. An beiden Tagen erleben die Besucher im vollbesetzten Jugendheim unter dem Motto „Die große Nacht der Filmmusik“ ein Feuerwerk unvergessener Film- und TV-Melodien. Emotionale Musik, perfekte Soli und eingespielte Filmszenen und Bilder machen die Abende zu einem ganz besonderen Erlebnis. „Unsere Musik muss unserem Publikum gefallen!“  Diese ebenso einfache wie erfolgreiche Vorgabe des KKM-Dirigenten Thomas Tischler setzen die 53 Musikerinnen und Musiker bestens um.

Mottoabend 2011

Nicht weniger erfolgreich gestaltet sich die Musikalische Stunde zum Advent am 4. Adventssonntag in der Pfarrkirche St. Bonifatius. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz besetzt, Orchester, Heiligs Blechle und die Jugendband begeistern mit einem abwechslungsreichen Programm.

Das feierliche Hochamt zu Weihnachten 2011 beendet für die KKM ein erfolgreiches Jahr.

2012 feiern die Gemeinde Abtsteinach sowie die Wald-Michelbacher Ortsteile Siedelsbrunn und Schönmattenwag ihr 1000-jähriges Jubiläum. Viele Engagements und Aktionen der KKM stehen in diesem Jahr im Zeichen der Jubiläumsfestlichkeiten.

Das Jahr beginnt für die Musikerinnen und Musiker der KKM “närrisch”. Traditionell spielen sie als Hofkapelle die Einholung des Prinzen und die Boa Narhalla, den großen Fastnachtsumzug des OKACLU unter der Stabführung des Vizedirigenten Albrecht Schütz.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1000-jährigen Jubiläum der Gemeinde Abtsteinach glänzt die KKM- Brassformation “Heiligs Blechle” im Februar des Jahres im Rahmen einer Chroniklesung mit musikalischen Intermezzos.

Die Straßenmusikanten begeistern das Publikum im überfüllten Bürgerhaus in Siedelsbrunn unter der Leitung von Albrecht Schütz anlässlich des Festbanketts zur 1000-Jahrfeier des Wald-Michelbacher Ortsteils.
Die Jahreshauptversammlung 2012 im Goldenen Bock unterstreicht deutlich die erfolgreichen Bilanzen der Jugendband, von Heiligs Blechle, den Straßenmusikanten und natürlich dem Gesamtorchester der KKM. In seiner Ansprache betont Vorsitzender Thomas Lammer die soziale und gesellschaftliche Aufgabe der KKM. Der Verein mit seinen Musikgruppen, wie sie sich heute präsentieren, seien kein erreichtes Ziel sondern vielmehr eine dauernde Aufgabe aller Aktiven.

Anlässlich der 6. FCO-Gala brilliert Heiligs Blechle im Abendprogramm. Das Quintett spielt zu diesem Anlass in der Besetzung Dr. Brigitte Hoffmann, Kerstin, Stefan und Conny Wetzel sowie erstmals Ruth Käufer in Vertretung von Dieter Hintenlang.

Viel Beifall und Anerkennung von den Zuschauern am Streckenrand gibt es für die KKM beim Sommertagszug in Ladenburg.

Wohl erstmals in der 350-jährigen Geschichte findet am Ostersonntag 2012 in der Pfarrkirche St. Bonifatius Ober- Abtsteinach kein Hochamt statt. Die Kirchenmusik spielt dafür im Hochamt am Ostermontag und intoniert am Ende feierlich das “Highland Cathedral”.

Die 26. Internationale Nibelungenfahrt für Oldtimer macht Boxenstopp in Abtsteinach. 300 Fahrer und Beifahrer verweilen jeweils 60 Minuten zur Mittagspause auf dem Festplatz. Die Trachtenkapelle spielt zur Unterhaltung auf, die Beerenweiber sorgen für das leibliche Wohl von insgesamt über 1000 Besucher. Die Großveranstaltungen avanciert unter der Regie der KKM-Verantwortlichen zu einem Top-Event im Jubiläumsjahr der Gemeinde.

Ein ganz besonderes Erlebnis bringt der 11. Mai 2012. Die KKM spielt anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Feuerwehr Weinheim in der Stadthalle Weinheim den “Großen Zapfenstreich” zusammen mit dem Spielmannszug der FFW Sulzbach. Spätestens als jeder Besucher in der vollbesetzten Stadthalle aufsteht und die Nationalhymne mitsingt, ist “Gänsehaut-Feeling” angesagt.

Die folgenden Wochen stehen ganz im Zeichen der Vorbereitung des Kirchweihfestes. Im 1000-jährigen Jubiläumsjahr der Gemeinde Abtsteinach ist die Kirchenmusik Ausrichter der “Stonischer Kerwe” und stellt sie unter das Motto “Musik ist Trumpf”. An allen vier Kerwetagen ist im Festzelt ein abwechslungsreiches Programm geboten. Nach dem Aufstellen des Kerwebaums und dem Fassbieranstich beginnt die Musikshow am Freitag mit volkstümlicher Musik. Das Orchester der KKM lädt zum Verweilen ein. Ab 22:00 Uhr entführen die aus Funk und Fernsehen bekannten “Flower Power Men” Adax Dörsam und Rainer Schindler die Gäste mit ihrer Musik zurück in die 60er- und 70er-Jahre. “Public Viewing” und “Mega-Party” heißen die Schlagworte für Samstag. Nach der Übertragung des EM-Fussballspiels der Deutschen Nationalmannschaft auf Großbildleinwand begeistert “Barbed Wire” die angesagteste Coverband des Jahres Alt und Jung. Der Sonntag ist Familientag. Nach einem festlichen Zeltgottesdienst unter Mitwirkung von Kirchenchor und Kirchenmusik gibt es zu Mittagessen Schnitzelvariationen. Die Kapelle AM Leuterhausen sorgt für beste Tischmusik. Am Nachmittag lädt die Jugendband in ihre Cocktail-Bar ein. Musikalisch sorgt der KKM-Nachwuchs für zwei Showeinlagen der besonderen Art. Mit Zahnbecher und Boomwackers wird musiziert und Mädchen der Jugendband begeistern mit einem Stepptanz. Die Cafeteria der Beerenweiber lädt zum Verweilen ein. Am späten Nachmittag zieht das große Orchester der KKM mit Dirigent Thomas Tischler unter dem Motto “Facetten der Blasmusik” die Gäste im Festzelt in seinen Bann. Der Kerwemontag beginnt traditionell mit dem Frühschoppen. Die Straßenmusikanten spielen zur Unterhaltung auf. Das Mittagessen-Angebot füllt erneut das Zelt bis auf den letzten Platz und am Abend spielt die Tanz- und Show- Formation “Flying Dutchman” mit Bandleader Thomas Tischler zum großen Finale mit der attraktivsten Tombola der Ober-Abtsteinacher Kerwechronik.

Das erste Halbjahr 2012 endet mit der Teilnahme am Festzug zum Überwälder Heimatfest in Wald-Michelbach. Die KKM ist mit 32 Musikerinnen und Musikern stärkste Kapelle des Zuges. Während die Musikerinnen und Musiker in der Sommerpause sind, treffen sich die Beerenweiber auf Einladung des Vorstandes zu einem Dankeschön- Grillabend im Grünen Baum in Mackenheim und erleben dort ein unbeschwerten Abend in fröhlicher Runde.

Beim großen Jubiläumswochenende anlässlich der 1000-Jahrfeiern der Gemeinden Abtsteinach, Siedelsbrunn und Schönmattenwag stehen Gruppierungen der KKM im Mittelpunkt des musikalischen Rahmenprogramms.

1000 Jahre Musikgeschichte heißt es am 17. August 2012 in der Mehrzweckhalle Unter-Abtsteinach. Die Jugendband der KKM  unter der Leitung von Andrea Kumpf-Blänsdorf ist nach diesem Abend in aller Munde. „Heilig´s Blechle“, die Brass- Formation der KKM unter der Leitung von Dr. Brigitte Hoffmann umrahmt einen Tag später den offiziellen Festkommers der 3 Jubiläumsgemeinden und erfährt gleichermaßen Anerkennung und Bewunderung. Im feierlichen Pontifikalamt mit Weihbischof Dr. Neymeyr setzt das große Orchester der KKM musikalische Akzente.

Jugendband-Mottoabend 2012

Neben kleineren Engagements konzentriert sich die musikalische Arbeit nach der Sommerpause auf die Vorbereitung der beiden Mottoabende 2012 unter dem Titel: „Welthits zum Jubiläum“. Ein Probenwochenende im Pfarrsaal der St. Marienkirche Unter-Abtsteinach gibt den Arrangements den nötigen Feinschliff. Die beiden Mottoabende begeistern auch in diesem Jahr das Publikum. Der Saal im Jugendheim ist, wie schon bei den Mottoabenden in den vergangenen 3 Jahren, an beiden Tagen bis auf den letzten Platz ausverkauft. Die Jugendband spielt bei ihrem Auftritt mit 36, das Orchester mit insgesamt 48 Musikerinnen und Musikern.

Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1000-jährigen Jubiläum der Gemeinden Abtsteinach und Wald- Michelbach/Siedelsbrunn bereichert die Katholische Kirchenmusik in traditioneller Tracht unter der Leitung von Thomas Tischler den ökumenischen Jubiläumsgottesdienst am Buß- und Bettag 2012 im Dorfgemeinschaftshaus Siedelsbrunn. Ein gemütliches Beisammensein bei deftiger Hausmacher Wurst im Rathaus und die musikalische Gestaltung des Hochamts am Weihnachtstag in St. Bonifatius beenden das Jahr 2012.

Nicht die Jahre in unserem Leben zählen,
sondern das Leben in unseren Jahren zählt.

Das Jahr 2013 wird für die KKM Ober-Abtsteinach e.V. ein ganz besonderes. Der Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen. Das musikalische Jahr beginnt mit Engagements bei Prinzeneinholung und Boa Narhalla des OKACLU. Das traditionelle Heringsessen der KKM am Aschermittwoch im Jugendheim beendet die „5. Jahreszeit“. Beim Sommertagszug in Ladenburg sind die Musikerinnen und Musiker der KKM in ihren Odenwälder Trachten eine willkommene Bereicherung des Zuges durch die Straßen der Römerstadt.
 
Die Jahreshauptversammlung 2013 bringt Veränderungen in der Vorstandschaft. Die seitherige Schriftführerin Stefanie Jöst wechselt zu den Beisitzern, Dunja Münch schließt die Lücke im geschäftsführenden Vorstand. Richard Knapp scheidet nach über 30 Jahren aus persönlichen Gründen aus dem Vorstand aus. Er erfährt im Rahmen des Ehrungsabends zum Jubiläum Anerkennung und Würdigung. In seinem Jahresbericht zieht Vorsitzender Thomas Lammer eine überaus positive Bilanz, in der sich die KKM in allen Belangen gut aufgestellt zeigt.
 
Der Vorstand im 50. Jubiläumsjahr der KKM setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Thomas Lammer, 2. Vorsitzender: Albrecht Schütz, Kassenwart: Stefan Wetzel und Schriftführerin: Dunja Münch.
Beisitzer: Andrea Kumpf-Blänsdorf, Stefanie Jöst, Lisa Beckert, Heinz Wetzel, Helmut Hintenlang, Richard Hintenlang, Ulrich Schmitt, Marc Riesinger, Dieter Hintenlang und Conny Wetzel.
Vertreterin der Beerenweiber: Brigitte Wetzel.
Ehrenvorsitzender: Michael Wetzel.

„Musik ist eine Reflektion der Zeit, in der sie entsteht.“

Im feierlichen  Hochamt zum Osterfest 2013 spielen 37 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Thomas Tischler. Als Höhepunkt intonierte die Kapelle den Satz „Choral and Rock-out“. Starke Präsens der KKM zeigt auch die Feier der Erstkommunion in Ober-Abtsteinach. Die Gesamtkapelle begleitet die Kommunikanten vom Jugendheim in die Pfarrkirche. Dort gestaltet die Jugendband der KKM den Gottesdienst mit.

Im  Mittelpunkt des Jahres 2013 stehen die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Katholischen Kirchenmusik. Die Jubiläumsveranstaltungen beginnen mit einer feierlichen Totenehrung auf dem Abtsteinacher Friedhof. Die Kapelle spielt u.a. das Heilig, Heilig aus der Deutschen Messe, Präses Pfr. Springer spricht den Segen aus.  Es folgt ein großer Ehrungsabend im Vereinslokal Goldener Bock. Erstmals in der Geschichte der KKM können drei Musiker, Heinz Wetzel, Willibald Berbner und Michael Wetzel, für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt werden.

Das eigentliche Jubiläumswochenende beginnt am Freitag, den 3. Mai 2013, mit dem Festkommers. Eingebettet in eine punktuelle Chronik des Vorsitzenden Thomas Lammer kommen alle Gruppierungen der KKM zu Gehör. Begeisternder Höhepunkt ist dabei der Auftritt der KKM-Revival-Band, ein Orchester bestehend aus 17 ehemaligen Aktiven der KKM, die unter der Leitung von Albrecht Schütz „Gruß ans Liebchen“ und zusammen mit dem aktuellen KKM-Orchester den Kirchensatz „Ein Haus voll Glorie schauet“ intonieren.  Der keineswegs alltäglichen Chronikpräsentation folgen zahlreiche Gratulanten, die der KKM ihre Glückwünsche aussprechen. Der Auftritt der „Old-School-Band“ am späten Freitagabend wird zu einem der Höhepunkte des Jubiläums. Die Band macht authentische, handgemachte Musik der alten Schule mit viel Liebe zum Detail. Einen Tag später lädt der Jubelverein zum „Stonischer Abend“ ins Jugendheim. Das bunte und abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm gestalten „Peter Becher and Friends“ zusammen mit verschiedenen Ortsvereinen. Dabei sorgen die Line-Dancer des FCO, der MGV Unter-Abtsteinach, das Hardberg Intermezzo des MGV Ober-Abtsteinach, der Kirchenchor St. Cäcilia Ober-Abtsteinach, die Jugendband der KKM, der OKACLU und die Straßenmusikanten der KKM mit ihrer Musikkiste für beste Unterhaltung der Gäste im vollbesetzten Jugendheim. Der Jubiläumssonntag steht ganz im Zeichen der Blasmusik. Nach einem feierlichen Jubiläumsgottesdienst in St. Bonifatius geht es mit der KKM und Marschmusik ins mit einem großen Zelt erweiterten Jugendheim. Am Nachmittag sorgen 5 Blasorchester nacheinander für beste musikalische Unterhaltung der Gäste. Es spielen die Original Odenwälder Trachtenkapelle Linnenbach, der Musikverein Heiligkreuzsteinach, die Spessarter Musikanten, der Musikverein Gorxheimertal und die Blasmusik Schönmattenwag.  Mit diesem kurzweiligen Nachmittag im Zeichen guter Blasmusik gehen die Jubiläumsfeierlichkeiten am ersten Maiwochenende 2013 zu Ende.

In nahezu kompletter Besetzung hinterlässt das KKM-Orchester bei seinem Konzert an Christi Himmelfahrt im Mannheimer Herzogenriedpark einen nachhaltigen Eindruck

Der Jubiläumsausflug 2013 führt die aktiven und passiven Vereinsmitglieder vom 16. – 20. Mai in den Chiemgau nach Waging am See. Fünf wunderschöne Ausflugstage mit einem abwechslungsreichen Programm lassen die Fahrt noch lange in bester Erinnerung bleiben.

Beim Jubiläum des Schützenvereins Siedelsbrunn ist die KKM Festkapelle. Das Orchester der KKM spielt unter der Leitung von Thomas Tischler den feierlichen Festkommers mit anschließender Tanzmusik sowie zur Unterhaltung der Gäste im gut besuchten Festzelt am Sonntagnachmittag.

Auch beim Kirchweihfest 2013 in Ober-Abtsteinach, dessen Ausrichter in diesem Jahr der Förderverein für den Fussballsport ist, spielt die Kirchenmusik gleich mehrmals. Der Kerweeröffnung am Freitagabend folgt ein 3- stündiger Auftritt am Kerwesonntag im Festzelt zur Unterhaltung. Den traditionellen Frühschoppen am Kerwemontag bereichern die Straßenmusikanten der KKM mit stimmungsvoller Blasmusik.

Im Juni des Jahres feiert die Jugendband der KKM im Rahmen eines bemerkenswerten Konzertes ihr 10-jähriges Bestehen. Es ist eine Freude und verspricht eine rosige Zukunft für die KKM, wenn man sieht, mit welcher Hingabe und welcher Begeisterung die 34 Nachwuchsmusikerinnen und Musiker bei der Sache sind. Die Verantwortlichen Andrea Kumpf-Blänsdorf und Walter Jungheinrich leisten hier Großartiges.

Die Teilnahme am Festumzug zum Überwälder Heimatfest in Wald-Michelbach beendet das erste Halbjahr 2013. Die KKM geht in die wohlverdiente Sommerpause.

Das Engagement der Straßenmusikanten zum Kirchweihfest in Siedelsbrunn und die Begleitung der Wallfahrt nach Lichtenklingen eröffnen das 2. Halbjahr.  Erstmals spielt die Trachtenkapelle der KKM zur Kirchweiheröffnung in Unter-Abtsteinach in der gut besuchten Mehrzweckhalle.

Nach den Engagements beim traditionellen Bierfest des FCO und beim Pfarrfest in Unter-Abtsteinach führt die KKM nach einer vergleichbaren Aktion in den 70er Jahren zum zweiten Mal ein 3-tägiges Probenwochenende durch. Location ist das Schulungszentrum des THK-Mannheims in Ritschweier. Gute Unterkunft und beste Verpflegung unter der Regie von Schwester Dominica sorgen für angenehme Rahmenbedingungen. Nach der intensiven Probenarbeit treffen sich die Musikerinnen und Musiker am Abend im Aufenthaltsraum des Hauses zum gemütlichen Beisammensein mit einigen Überraschungen, wie man sie nur bei der KKM erleben kann. Zum Abschluss des Probenwochenendes spielt die KKM am späten Sonntagnachmittag anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des katholischen Kirchenchors „St. Cäcilia“ Ober-Abtsteinach zum Festausklang auf.

Feierlich gestaltet sich das Engagement zur offiziellen Feierstunde des Kreises Bergstraße zum Tag der Deutschen Einheit im Jugendheim. Zum Finale erklingt die Deutsche Nationalhymne, alle Gäste erheben sich von den Plätzen und stimmen zum Lied der Deutschen ein.

Die beiden Mottoabende gestalteten sich im vollbesetzten Jugendheim zu würdigen Jubiläumskonzerten. Höhepunkte aus dem Programm sind die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, die Uraufführung der Konzertpolka „Der junge Trompeter“ von Artur Kumpf und Solist Marco Ester sowie die Neuauflage des Soundtracks zum Musical „Tanz der Vampire“. Jugendband und Orchester zeigten sich beim Jubiläumskonzert von ihrer besten Seite und riefen beim Publikum wahre Begeisterung hervor.

Der Christkönigstag 2013, der 24. November, wird für die KKM zu einem ganz besonderen Tag. Der neue Präses der Kirchenmusik, Pfarrer Christian Stamm, wird im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes in sein Amt als Leiter der Pfarrgruppe Abtsteinach-Gorxheimertal eingeführt. Zusammen mit Kirchenchor und Organist gestaltet die KKM das Hochamt musikalisch mit. Beim anschließenden Empfang im Jugendheim spielt die KKM-Jugendband zur Unterhaltung. KKM-Vorsitzender Thomas Lammer schenkt Pfarrer Stamm zur Begrüßung ein Apfelbäumchen mit dem Wunsch, diesen im Pfarrgarten Ober-Abtsteinach zu pflanzen. „Möge ihre Arbeit als Präses unserer KKM ebenso Früchte tragen wie dieser Baum!“ wünscht sich der Vorsitzende.

Die Musikalische Stunde zum Advent steht im Jubiläumsjahr gleich zweimal auf dem Orchesterprogramm. Am 3. Adventswochenende findet das weihnachtliche Konzert mit besinnlichen Texten erstmals in der evangelisch- reformierten Kirche Affolterbach statt. Der Konzerttermin in Ober-Abtsteinach folgt der Tradition. Am Abend des 4. Advent stimmen Jugendband und Konzertorchester die Besucher auf die bevorstehenden Festtage ein. Krönender Abschluss des Jubiläumsjahres ist die musikalische Gestaltung des Hochamtes zum Weihnachtfest am 1. Feiertag in St. Bonifatius.

Die Heiligkeit der Kirchenmusiken, das Heitere und Neckische der Volksmelodien sind die beiden Angeln, um die sich die wahre Musik herumdreht. Auf diesen beiden Punkten beweist sie jederzeit eine unausbleibliche Wirkung: Andacht oder Tanz.
Johann Wolfgang von Goethe
 

Närrisch beginnen die Engagements des Orchesters im Jahr 2014. Sowohl bei der Prinzeneinholung wie auch eine Woche später bei der Boa Narhalla geben die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung des Vizedirigenten Albrecht Schütz in ihren bunten Faschingskostümen gleichermaßen optisch wie musikalisch eine gute Figur ab. Einer alten Tradition folgend endet die „5. Jahreszeit“ für die KKM auch 2014 mit dem Heringsessen nach der Aschermittwochprobe, bei dem auch der neue Präses Pfr. Stamm anwesend ist.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung zieht Vorsitzender Lammer eine positive Bilanz. Überall, betont er, wo unsere Gruppierung Orchester, Straßenmusikanten, Heiligs Blechle und Jugendband aufgetreten sind, haben sie einen überaus positiven und nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Aus persönlichen Gründen scheiden Albrecht Schütz als 2. Vorsitzender und Marc Riesinger als Beisitzer aus. Die aktiven und passiven Mitglieder wählen Thomas Rolli zum stellvertretenden Vorsitzenden, Lisa Beckert zur Beisitzerin und Janis Schütz zum neuen Jugendvertreter. Die Vorstandschaft der KKM hat im 51. Jahr des Vereinsbestehens folgendes Bild: 1. Vorsitzender: Thomas Lammer, 2. Vorsitzender: Thomas Rolli, Schriftführerin: Dunja Münch, Kassenführer: Stefan Wetzel. Beisitzer: Heinz Wetzel, Helmut Hintenlang, Richard Hintenlang, Dieter Hintenlang, Stefanie Jöst, Lisa Beckert, Andrea Kumpf-Blänsdorf, Ulrich Schmitt, Conny Wetzel und Janis Schütz. Vertreterin der Beerenweiber: Brigitte Wetzel, Ehrenvorsitzender: Michael Wetzel.

23 Musikerinnen und Musiker vertreten in schmucken Odenwälder Trachten unter der musikalischen Leitung von Conny Wetzel die Trachtenkapelle KKM beim traditionellen Sommertagszug in Ladenburg am Neckar :-)

In einem Trauergottesdienst am Palmsonntag gedenkt die KKM 5 verstorbener Mitglieder, u.a. den Ehrenmitgliedern Sabine Jöst und Joseph Berbner, sen.  Unter dem Dirigat von Thomas Tischler intoniert die Kirchenmusik im Hochamt zum Osterfest 2014 u.a. die Osterhymne sowie zwei Stücke aus der  Allgäu-Schwäbischen Messe.

Am 25. April 2014 spielen unter der Leitung von Walter Jungheinrich 33 Musikerinnen und Musiker zur Hauseinweihung von Jan Jöst in Wald-Michelbach.

Wieder beschreitet die KKM neue Wege. Am 31. Mai des Jahres 2014 lädt die Kapelle erstmals zum großen Gaudifest ins Jugendheim. Unter dem Motto „Blechgeblos in Lederhos - Gaudizeit im Dirndlkleid“ bilden Stimmungsmusik, Volkstanz und Gaudispiele ein rundum gelungenes Abendprogramm und begeistern die Besucher im vollbesetzten Jugendheim, die sich aktiv an den lustigen Spielen wie Wettmelken oder Maßkrug-Curling beteiligen. DJ Christopher, aktives KKM-Mitglied, legt nach dem bunten Programm zur After-Show-Party auf und die Gäste tanzen, rocken und schwofen bis in die Morgenstunden.

Vollbesetzt sind auch die Besucherplätze vor der Konzertmuschel im Herzogenriedpark in Mannheim, wo das große KKM-Orchester am Vatertag unter der Leitung von Thomas Tischler ein 2-stündiges Konzert mit dem Titel „Facetten der Blasmusik“ gibt.  Seit die KKM an diesem Tag im Mannheimer Freizeitparkt gastiert, nimmt die Zahl der Konzertbesucher Jahr für Jahr zu.

26 Musikerinnen und Musiker begleiten in diesem Jahr unter der Leitung von Stefan Wetzel die große Fronleichnam- Prozession durch die Straßen der Hardberg Gemeinde.

Obwohl der örtliche Fussballverein in diesem Jahr Ausrichter der „Stonischer Kerwe“ ist, stehen die Musikerinnen und Musiker der KKM gleich dreimal im Fokus. Die Straßenmusikanten eröffnen die Kerwe am Freitagabend. Am Kerwesonntag spielt das Orchester der KKM unter der Leitung von Walter Jungheinrich mit Werner Held am Schlagzeug nachmittags 3 Stunden im Festzelt zur Unterhaltung auf. Schließlich ist  beim traditionellen Frühschoppen am Kerwemontag Stimmung mit den Straßenmusikanten angesagt.

Zusammen mit dem OKACLU vertritt die KKM die Gemeinde Abtsteinach beim Festumzug zum Heimatfest in Wald- Michelbach.

Ein ganz besonderer Event steht am letzten Tag vor der verdienten Sommerpause auf dem Terminkalender. Die Kapelle fährt mit dem Reisebus nach Ettlingen-Spessart um dort beim bekannten „Spessarter Musiksommer“ einen 2-stündigen Auftritt unter der Leitung von Dirigent Thomas Tischler zu haben. Die Abtsteinacher KKM zeigt sich in allen Genres der Blasmusik Zuhause und kommt bei den zahlreichen Besuchern sehr gut an. Anschließend verbringen die Musikerinnen und Musiker noch ein paar Stunden in Spessart und nutzten dabei auch das kulinarische Angebot des traditionellen Musikfestes.

Die Sommerpause wird für einige Musikerinnen und Musiker von einem Auftritt der Straßenmusikanten zur Kerwe im benachbarten Siedelsbrunn unterbrochen. Die fröhliche Musik der „kleinen“ Besetzung der KKM, erstmals mit Dunja Münch und Thomas Rolli, kommt beim Publikum bestens an, die Musikerinnen und Musiker kommen um mehrere Zugaben nicht herum.

Anlässlich der Muttergotteswallfahrt nach Lichtenklingen spielen die Musikerinnen und Musiker zur Prozession und bereichern mit ihrer Musik auch das feierliche Hochamt in der Kapellenruine.

Gut besucht war der Kerweauftakt in Unter-Abtsteinach, wo die KKM zum zweiten Mal in Folge in der Mehrzweckhalle mit zünftiger Blasmusik für beste Stimmung sorgte.

Eine ganze Reihe Termine hatten die Aktiven im Monat September. Nachdem die Straßenmusikanten zum Bierfest des FCO aufgespielt haben, ist die gesamte KKM Festkapelle zum 150-jährigen Jubiläum des MGV Siedelsbrunn. Samstags steht das Engagement im Bürgerhaus Siedelsbrunn, am folgenden Morgen der Festgottesdienst zum Pfarrfest in Unter-Abtsteinach mit anschließendem Frühschoppen auf der Agenda der Aktiven.

Der Monat endet mit einem Probenwochenende zum geplanten Herbstkonzert im Jugendheim.

Tolle Stimmung ist beim Oktoberfest im Hotel-Restaurant Maienhof in Siedelsbrunn angesagt. Die Straßenmusikanten mit Schlagzeuger Johannes Arnold begeistern das Publikum.

Erstmals in der 51-jährigen Geschichte der KKM muss ein Konzert kurzfristig abgesagt werden. Die für den 25. und 26. Oktober 2014 geplanten KKM-Mottoabende unter dem Titel „Night of America“ fallen der personellen Situation in Orchester, Jugendband und Heiligs Blechle zum Opfer und müssen auf einen späteren Termin verschoben werden.

Anlässlich des Martinszuges spielen die Jugendband gemeinsam mit Musikern des großen Orchesters und machen den Umzug für die Teilnehmer zu einem ganz besonderen Erlebnis. Auch beim Altentag ist die KKM traditionell wieder mit von der Partie.

Mit der Weihnachtsfeier im Goldenen Bock, dem Auftritt der Blechbläser auf dem Abtsteinacher Weihnachtsmarkt und der Gestaltung des feierlichen Hochamtes am 1. Weihnachtstag geht für die Musikerinnen und Musiker ein bewegtes und ereignisreiches Jahr 2014 zu Ende.

Das Jahr 2015 beginnt wie gewohnt. Die ersten Wochen bestimmt die Fastnacht. Geprobt wird im Sitzungssaal des Rathauses, der Fokus steht auf die Prinzeneinholung, die Boa Narhalla und das Heringsessen der KKM am Aschermittwoch, bei dem die Beerenweiber für das leibliche Wohl sorgen.

Das sich noch im Bau befindliche Hotel/Restaurant „Lammershof“ in Löhrbach-Karlstadt hat seinen ersten Event. Die Mutter des Besitzers feiert in den bereits fertigen Räumen des späteren Restaurants ihren Geburtstag. Festkapelle sind die Straßenmusikanten der KKM, denen damit die Ehre zukommt, als erste Musikanten hier aufzutreten.

Am 14. März 2015 findet das verschobene Jahreskonzert mit dem Motto „Night of America - Musik eines Kontinents“ im ausverkauften Jugendheim statt. Durch den krankheitsbedingten Ausfall des Moderators und Vorsitzenden der KKM, Thomas Lammer, übernimmt der 2. Vorsitzende Thomas Rolli sowie der Musiker Max Hintenlang die Moderation des Konzertabends. Die tolle Performance der Jugendband, ein spektakuläres Medley von Heilig´s Blechle und das große Orchester mit ihren Solisten Andrea Kumpf-Blänsdorf, Lisa Beckert, Dunja Münch und Stefan Wetzel sorgen für einen überaus gelungenen Konzertabend. Noch im gleichen Monat spielt die KKM zum Frühschoppen anlässlich des Jubiläums des MGV Concordia Unter-Abtsteinach.

Im März 2015 entschließen sich die Vorstandschaft der KKM Ober-Abtsteinach e.V. und Dirigent Thomas Tischler, sich in beiderseitigem Einvernehmen zu trennen. Die Idee der Mottoabende, die durchdachte und teilweise spektakuläre Liedauswahl von Gesangstiteln und der neue, bislang nicht gekannte Sound der KKM füllten die Veranstaltungen unter Thomas Tischler und haben in dieser Zeit für einen regelrechten Boom von Aktiven und Publikum gesorgt. Dafür ist die KKM Thomas Tischler sehr dankbar. Beide Seiten haben nun Gelegenheit, eine neue musikalische Herausforderung anzugehen.

Wenn wir einander mit Musik berühren, berührt einer des
anderen Herz, Verstand und Seele, alles auf einmal.

Nach intensiver Suche, geführten Gesprächen mit potentiellen Dirigenten, wird die Vorstandschaft unter der Leitung ihres Vorsitzenden Thomas Lammer fündig. Der Wunschkandidat auf das Dirigentenamt der KKM wird Alexander Kropp. Die KKM-Vorstandschaft samt Präses Pfarrer Stamm sprechen sich für die Verpflichtung von Alexander Kropp aus und freuen sich, dass die Erwartungen an den neuen Dirigenten zu 100% erfüllt wurden.

Alexander Kropp ist in Karlsruhe geboren und aufgewachsen. Der 33-jährige Sohn zweier Musikpädagogen kommt schon in jungen Jahren mit der Musik in Berührung und macht sie zu seiner Leidenschaft. Nach dem Abitur studiert er Musik und Darstellende Kunst an der Hochschule in Mannheim. Der Schwerpunkt des Saxophonisten liegt in den Bereichen Big-Band-Music und Jazz, ohne dabei andere Genres zu vernachlässigen.

Zum 1. Mai 2015 übernimmt Alexander Kropp das Dirigat der KKM Ober-Abtsteinach e.V.  Mit Alexander Kropp halten auch moderne, musikpädagogische Lehrmethoden Einzug in die wöchentliche Probenarbeit.

Nach dem Kerwe-Frühschoppen in Löhrbach unter der Leitung von Vizedirigent Stefan Wetzel verbringen die KKM-Mitglieder im Rahmen ihres Jahresausfluges einige unvergessene Tage in Oberstdorf. Der Dank für diesen rundum gelungenen Ausflug geht an die Adressen des Planungsteams, allen voran an Dunja Münch und Kerstin Köhl.

2015 ist die KKM wieder Ausrichter der „Stonischer Kerwe“. Man ist bemüht, ein Programm zusammenzustellen, das alle Altersklassen anspricht. Zur Kerwe-Eröffnung mit Fassbieranstich durch Bürgermeister Rolf Reinhard spielen die Straßenmusikanten. Anschließend gehört die Showbühne der „Old School Band“. Eine gelungene Einlage gibt die Nachwuchsformation „The Crash“. Zum traditionellen Kerwetanz am Samstag spielen Sven Schork and Friends auf. Am Sonntagnachmittag steht Blas- und Unterhaltungsmusik im Fokus. Beim „Heimdebüt“ von Alexander Kropp begeistert das Orchester der KKM das Publikum im vollbesetzten Festzelt mit einem 3-stündigen Melodienstrauß, der die ganze Breite und Vielseitigkeit der Blas- und Orchestermusik tangiert. Zum Kerwe-Frühschoppen mit Mittagessen am Montag spielen die Straßenmusikanten und am Abend umrahmt das Duo „Take Two“ die überaus attraktive Kerwe-Tombola, die durch großzügige Spenden der regionalen Geschäftswelt möglich ist.

Anlässlich des Freundschaftsspielens zum 40-jährigen Vereinsjubiläum des Musikvereins Gorxheimertal tritt die KKM im dortigen Bürgerhaus auf. Zum Pfarrfest 2015 in Ober-Abtsteinach dirigiert Stefan Wetzel das Orchester. Auch in diesem Jahr nimmt die Kapelle wieder am Umzug des Heimatfestes in Wald-Michelbach teil. Dieser Auftritt verlangte den Musikerinnen und Musikern bei brütender Hitze alles ab. Dank kontinuierlicher Bereitstellung von Getränken während des Umzuges hatte die KKM keine Ausfälle zu beklagen.

Noch vor der Sommerpause teilt uns Andrea Kumpf-Blänsdorf mit, dass sie ab September aus beruflichen Gründen nicht mehr als Dirigentin und Leiterin der Jugendband zur Verfügung steht. Erneut beginnt für die Verantwortlichen die Dirigentensuche, dieses Mal für die Jugendband. Mit dieser Aufgabe im Gepäck geht es in  die wohlverdiente Sommerpause.

In den folgenden Wochen führt der Vorstand Gespräche mit Alexander Kropp, die ein positives Ende nehmen: Alexander Kropp übernimmt ab 1. September 2015 auch die Leitung der KKM Jugendband. Darüber hinaus wird Stefan Wetzel offiziell zum Vizedirigent der KKM, und damit auch zum Leiter der Straßenmusikanten, ernannt. Vorsitzender Thomas Lammer überreicht ihm dazu symbolisch einen Dirigentenstab.

Gleich 4 Termine müssen die Musikerinnen und Musiker im August 2015 wahrnehmen. Nach dem Auftritt zur Kerwe in Siedelsbrunn steht die Muttergotteswallfahrt nach Lichtenklingen an. Dauerregen am Wallfahrttag veranlasst die Verantwortlichen, den Festgottesdienst der Wallfahrt in die St. Marien-Kirche in Unter-Abtsteinach zu verlegen.
Zur Kerwe-Eröffnung in Unter-Abtsteinach begeistern 36 Musikerinnen und Musiker in der vollbesetzten Mehrzweckhalle das Publikum. Anläßlich der Goldenen Hochzeit des Ehrendirigenten Artur Kumpf gestaltet die KKM unter der Leitung von Alexander Kropp den Festgottesdienst.  Nach der Heiligen Messe spielen die Musikerinnen und Musiker ihren ehemaligen Dirigenten auf dem Kirchenvorplatz noch ein Ständchen.
Das beliebte Bierfest des FCO feiert in diesem Jahr sein 40. Jubiläum. Zum 40. Mal ist auch die KKM mit von der Partie und spielt am Sonntag nach dem Verbandsspiel im Festzelt zur Unterhaltung auf.
Noch im September wird die „Alla-Hopp-Anlage“ ihrer Bestimmung übergeben.
Die KKM umrahmt den Festakt der Einweihung mit Spender Dietmar Hopp und Landrat Matthias Wilkes musikalisch.
Anläßlich des Pfarrfestes in St. Marien Unter-Abtsteinach spielt die KKM unter der Leitung von Alexander Kropp zum Frühschoppen auf.
Als äußeres Zeichen des Dankes für vorbildliches Engagement in der Kirchenmusik finanziert die KKM ihren Beerenweibern, den Musikerfrauen, einen Tagesausflug. Nach einem Frühstück im „Gude Drobbe“ steht eine Wanderung nach Wald-Michelbach in „Geli´s Bistro“ auf dem Programm. Mit dem Planwagen und Chauffeur Stefan „Hepp“ Arnold geht es am Nachmittag zurück zum Gude Drobbe. Bei der Ankunft der Beerenweiber überraschen die Straßenmusikanten mit einem Ständchen. Den Abschluss des Tages feiert man in geselliger Runde bei Wein, Flammkuchen und Hausmacher Wurst.
Beim Oktoberfest im Maienhof in Siedelsbrunn sorgen die Straßenmusikanten unter der Leitung von Stefan Wetzel 5 Stunden für beste Stimmung.
Auch der Vorstand „fliegt aus“. Mit dem Planwagen geht es nach Schönbrunn. Bei Erich finden die Verantwortlichen der KKM eine zünftige Einkehr. Nach der Rückfahrt trifft man sich im „Festsaal“ des Gude Drobbe zum Abschluss.

Beim Martinzug am 11.11. ist die KKM stark vertreten. Musikerinnen und Musiker aus Jugendband und Orchester folgen St. Martin hoch zu Ross durch Abtsteinachs Straßen und sorgen für die musikalische Begleitung.

Stark ist die KKM auch beim diesjährigen Seniorentag der Gemeinde in Unter- Abtsteinach vertreten. 29 Musikerinnen und Musiker sorgen unter der Stabführung von Alexander Kropp für beste Unterhaltung.

Für Begeisterung sorgt die Musikalische Stunde am 4. Advent in der vollbesetzten Pfarrkirche St. Bonifatius. Alle Gruppierung der KKM kommen zu Gehör. Seine Feuertaufe erlebt „Sax Pur“, das neu gegründete Saxophon-Quartett der KKM. In der Besetzung Kathrin Arnold (Bari-Sax), Alexandra Schmitt Sopran-, Lisa Beckert Es-Alt- und Richard Hintenlang Tenor-Saxophon ziehen die 4 Solistinnen das Publikum mit bislang unbekannten Klangbildern in ihren Bann. Zum ersten Mal kommen mit „Not to be forgotten“ und „A child is born“ zwei Jazz-Kompositionen zur Aufführung durch das KKM-Orchester. Die Resonanz beim Publikum ist durchweg positiv und nachhaltig.

Den kirchenmusikalischen Höhepunkt des Jahres 2015 bildet die Mitwirkung und Gestaltung des feierlichen Hochamtes am 1. Weihnachtsfeiertag.

Kurz nach Weihnachten erreicht uns die Anfrage auf ein Engagement im Gourmetlokal „Lammershof“ in Löhrbach anläßlich des 60. Geburtstages des Besitzers. Trotz Winterpause und einigen Ausfällen nimmt die KKM das Engagement an und überzeugt mit 23 Musikerinnen und Musiker den Betreiber, Sternekoch Manfred Schwarz, derart, dass er das Orchester der KKM spontan zur Einweihung des großen Biergartens im Frühjahr verpflichtet.

Als Hofkapelle des Prinzenpaares bereichert die KKM die Prinzeneinholung wie auch den Fastnachtsumzug, die Boa Narhalla des OKACLU, in närrischem Outfit mit stimmungsvoller Blasmusik.

Am Aschermittwoch laden die Beerenweiber die KKM-Familie zum traditionellen „Heringsessen“ ins Jugendheim. Anläßlich der Diamantenen Hochzeit des KKM-Ehrenmitglieds Josef Kohl gratuliert die KKM mit einem Ständchen.

Regen und Kälte halten 21 Musikerinnen und Musiker der KKM nicht davon ab, das Engagement beim Sommertagszug der Stadt Ladenburg zu erfüllen. In ihren Odenwälder Trachten sorgt die Kapelle bei den Besuchern am Zugrand für einen nachhaltigen Eindruck.

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung stehen zahlreiche Ehrungen durch den Diözesan-Musikverband und des Vereins auf der Tagesordnung. Auch wird die Vorstandschaft für die kommenden 3 Jahre gewählt. Nachdem Heinz Wetzel auf eigenen Wunsch nach 53 Jahren aus dem Vorstand ausgeschieden ist, Andrea Kumpf-Blänsdorf und Steffi Jöst ebenfalls nicht mehr zur Wahl stehen, müssen 3 Beisitzer-Positionen neu besetzt werden. Die Neuwahlen ergeben für die kommenden 3 Jahre folgende Zusammensetzung des Vereinsvorstandes der KKM:

  • 1. Vorsitzender: Thomas Lammer
  • 2. Vorsitzender: Thomas Rolli
  • Schriftführerin: Dunja Münch
  • Kassenführer: Stefan Wetzel
  • Beisitzer: Kathrin Arnold, Lisa Beckert, Dieter Hintenland, Helmut Hintenlang, Richard Hintenlang, Gerhard Schmitt, Ulrich Schmitt und Conny Wetzel
  • Notenwartin: Kerstin Köhl
  • Jugendvertreter: Janis Schütz
  • Vertreterin der Beerenweiber: Brigitte Wetzel
  • Ehrenvorsitzender: Michael Wetzel

Danke für 53 Jahre ehrenamtliche Vorstandsarbeit:

 Heinz Wetzel           

Ein gleichsam gesellschaftliches wie musikalisches Highlight des Jahres ist der Landesschützenball 2016 in der Wald-Michelbacher Rudi-Wünzer-Halle. Vor über 500 begeisterten Gästen aus ganz Hessen spielt das KKM-Orchester den offiziellen, 3-stündigen Festakt mit 41 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Alexander Kropp.

Nur eine Woche später folgt ein zweites Highlight. Die KKM richtet auf dem Festplatz in Ober-Abtsteinach die Mittagspause der 28. Internationalen Nibelungenfahrt mit Musik, Speisen und Getränken aus. Über 3 Stunden geben sich hier über 160 Oldtimer mit ihren Fahrerteams ein Stelldichein 100-jähriger Automobilgeschichte. Bei Dauerregen und empfindlicher Kälte bleibt der erhoffte Besucherboom leider aus.  Die Fahrerteams mit ihren Oldtimern lassen sich von den Wetterverhältnissen nicht abschrecken und pausieren auf dem Festplatz zu Speis und Trank. Die KKM-Familie zeigt sich einmal mehr als perfekte Gastgeber.

Bei der Fronleichnam-Prozession spielt die KKM mit 23 Musikerinnen und Musikern und verleiht der Prozession einen besonders feierlichen Rahmen. Einen Tag später fällt der Startschuss zur Stonischer Kerwe. Die Musikerinnen und Musiker der KKM wie auch die Beerenweiber sind an 3 von 4 Festtagen aktiv beteiligt. Zur Eröffnung spielen die Straßenmusikanten auf. Am ersten Kerwetag übernehmen Beerenweiber und Aktive unter dem Motto „Vereine helfen Vereinen“ die komplette Bewirtung der Gäste im Festzelt und am Nachmittag des Kerwe-Sonntags sorgt das Orchester über 3 Stunden im Festzelt für beste Stimmung. Zum Kerwefrühschoppen am Montag spielen die Straßenmusikanten unter der Leitung von Stefan Wetzel.

Beim Pfarrfest St. Bonifatius, dem traditionellen „Bangertfest“, spielt die KKM mit 24 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Alexander Kropp zum Frühschoppen auf.

Die folgenden Tage gelten der Vorbereitung des Jahreskonzertes 2016, das am 25. Juni im ausverkauften Jugendheim unter dem Motto „Moderne Facetten der Blasmusik“ stattfindet. Auf dem Konzertprogramm stehen u.a. Big-Band- und Jazz-Titel, die die Handschrift des Dirigenten Alexander Kropp deutlich machen. Beeindruckend sind auch die Gesangstitel von Celina Wetzel und Nadine Jöst. Nicht nur das Orchester, auch die Jugendband der KKM, die das Konzert eröffnet, überzeugt mit exzellenten Leistungen. Das Publikum zeigt sich begeistert. Lang anhaltende Beifallsbekundungen und die lautstarken Rufe nach Zugaben belohnen ein Konzert, das in die Geschichte der KKM eingeht. Die Reporterin Margit Raven von der Odenwälder Zeitung spart in ihrem Bericht nicht mit Superlativen.

Das letzte Engagement vor der wohlverdienten Sommerpause nimmt die KKM anläßlich des Festzuges zum Überwälder Heimatfest wahr. Mit schmissigen Klängen ziehen 23 Musikerinnen und Musiker in Odenwälder Tracht durch Wald-Michelbachs Straßen.

Nach der letzten Probe vor der verdienten Sommerpause ist noch einmal Geselligkeit angesagt. „Grillmeister“ Janis Schütz bereitet am Schwenkgrill im Jugendheim-Hof leckere Würste zu. Ulrich Schmitt sorgt für eine große Auswahl kühler Getränke.

„Alle Musik wird geboren im Herzen der Menschen.“

Trotz Sommerpause zeigen sich einige Musikerinnen und Musiker aktiv. Ihr Engagement ermöglicht die Mitwirkung der KKM bei der Wallfahrt nach Lichtenklingen, bei der die Musik die Prozession und den Festgottesdienst am Morgen bereichert. Am Nachmittag spielen die Straßenmusikanten der KKM traditionell die Kerwe im Festzelt Siedelsbrunn und umrahmt auch die Kerwepredigt musikalisch.

Prominenz im Publikum anläßlich des Grillfestes der CDU Abtsteinach auf der Grillanlage Steinachquelle: auch Hessen Minister für Inneres und für Sport, Peter Beuth, erfreut sich an den Klängen der KKM Straßenmusikanten.

Nur eine Woche später eröffnet die KKM unter der Leitung von Alexander Kropp  mit 22 Musikerinnen und Musikern die Unter-Abtsteinacher Kerwe in der Mehrzweckhalle.

Einen unvergessenen Abend erleben Musikerinnen und Musiker der KKM einen Tag später beim Sommerfest des Weingutes Klohr in der Pfalz. „Heilig´s Blechle“ gestaltet dort eine musikalische Weinprobe. Zu jeder kredenzten Sorte hat die Brass-Formation ein passendes Arrangement dabei und verleiht dem Event eine nicht alltägliche Note. Im weiteren Verlauf des weinseligen Abends sorgen dann die Straßenmusikanten für beste musikalische Unterhaltung der zahlreichen Gäste. Der Reisebus bringt die Protagonisten und ihren Anhang weit nach Mitternacht wohlbehalten zurück nach Abtsteinach.

Beim traditionellen Bierfest des FCO sorgen die Straßenmusikanten für zünftige Oktoberfest-Stimmung bis in die Abendstunden hinein. Erfreuliches ist in den ersten Proben nach der Sommerpause festzustellen. 6 neue Musikerinnen und Musiker haben sich dem Orchester angeschlossen. Dabei kommen 3 aus dem eigenen Nachwuchs, der Jugendband. Erstmals ergänzt ein Fagott die Instrumentenvielfalt des Orchesters.

Paradeauftritt des KKM-Saxophonquartetts „Sax Pur“. Im Gottesdienst in St. Bonifatius bereichert das Quartett in der Besetzung Alexandra Schmitt (Sopran-Sax), Lisa Beckert (Alt-Sax), Richard Hintenlang (Tenor-Sax) und Leiterin Kathrin Arnold (Bari-Sax) mit drei nachhaltigen Arrangements die Liturgie. Die Gottesdienstbesucher zollen mit lang anhaltendem Beifall Anerkennung.

Beim traditionellen Pfarrfest in St. Marien Unter-Abtsteinach ist die KKM unter der Stabführung von Alexander Kropp auf der kleinen Bühne mit 18 Musikerinnen und Musikern vertreten und sorgt zur Mittagszeit für musikalische Unterhaltung.

Anfang Oktober 2016 gestaltet das Orchester der KKM in St. Bonifatius den alljährlich stattfindenden Gedenkgottesdienst für verstorbene Mitglieder. Diesmal bringt Dirigent Alexander Kropp mit seinen Musikerinnen und Musikern die komplette „Deutsche Messe“ von Franz Schubert zur Aufführung. Für jedes verstorbene Mitglied entzünden Musiker der KKM an der Osterkerze symbolisch eine Kerze, die am Seitenaltar der Kirche ihren Platz findet.

Fünf Stunden beste Unterhaltungs- und Stimmungsmusik bieten die Straßenmusikanten den Gästen beim Oktoberfest im Maienhof in Siedelsbrunn. Lang anhaltende Beifallsbekundungen und nicht enden wollende „Zugabe-Rufe“ sind für die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Stefan Wetzel Lohn und Anerkennung.

Anläßlich der Goldenen Hochzeit der KKM Mitglieder Doris und Peter Kahlig kommt die „Deutsche Messe“ von Schubert auf Wunsch des Jubelpaares zum zweiten Mal innerhalb von 14 Tagen in St. Bonifatius zur Aufführung.

In den letzten Oktobertagen des Jahres 2016 erreicht die KKM eine traurige Nachricht aus Viernheim. Der ehemalige Dirigent Thomas Tischler stirbt im Alter von gerade 59 Jahren.

„Wenn einer eine Reise tut, dann ...“

Der Vorstandsausflug 2016 führt die Vereinsführung nach Neustadt-Weinstraße-Mußbach ins Weingut Klohr. Am Morgen steht eine zünftige Planwagenfahrt mit Verköstigung auf dem Programm. Kutscherfrau Bianca und zwei stattliche Zugpferde bringen die 17 Ausflügler bei strömendem Regen, aber bester Stimmung, nach Meckesheim in ein gemütliches Kaffee. Von dort geht es mit dem Bus weiter nach Mußbach.

Die Zimmer in Weingut und Gästehaus sind schnell bezogen und am Abend wartet eine ausgiebige Weinprobe auf die Vorstandsmitglieder. Für die nötige Unterlage sorgen Spezialitäten aus der Pfälzer Küche. Nach einer feuchtfröhlichen Nacht mit Wein und Gesang besucht der Vorstand, gestärkt durch ein reichhaltiges Frühstück, das nahe gelegene, weit-bekannte Weingut Anselmann in Erlesheim an der Weinstraße. Zum Abschluss am Abend trifft man sich nach der Rückfahrt im Vereinslokal der KKM.

Beim Martinsumzug 2016 spielt eine Kombination von Jugendband und Orchester und begleitet St. Martin hoch zu Ross. Einen Tag später, am 12. November 2016, wird die renovierte SKG-Halle in Löhrbach mit einem feierlichen Festakt ihrer Bestimmung übergeben. Pfarrer Christian Stamm segnet das Gebäude. Das Orchester der KKM ist Festkapelle und umrahmt mit 24 Musikerinnen und Musiker in Tracht die Zeremonie musikalisch.

Die Probenarbeit der letzten Wochen des Jahres konzentriert sich auf die Vorbereitung des vorweihnachtlichen Konzerts und des Hochamtes zu Weihnachten. Alexander Kropp studiert neue, anspruchsvolle Kompositionen und Arrangements ein.

Gut vertreten ist die KKM traditionell auf dem Altentag der Gemeinde. Im Jugendheim sorgen 26 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Vizedirigent Stefan Wetzel für beste Unterhaltung zum Festausklang.

Einen stimmungsvollen Abend erlebt die KKM-Familie bei ihrer Weihnachtsfeier 2016 im Goldenen Bock. Nach einem Sektempfang des Hauses lädt die KKM  ihre Aktiven und deren Partner zum weihnachtlichen Festmenü ein. Im Laufe des Abends  organisieren und leiten Kathrin Arnold und Lisa Beckert einen  kurzweiligen und unterhaltsamen Quiz- und Geschicklichkeitswettbewerb bei dem “Holz” gegen “Blech” antritt. Am Ende gehen die Blechbläser als Siegermannschaft hervor.

In den Abendstunden des Weihnachtsmarktes spielen die  Turmbläser der KKM aus den Rathausfenstern weihnachtliche Weisen. Die Besucher sind gebannt, schenken sich einen Moment andächtiger Stille und lauschen den hellen Klängen, die im Abendhimmel über Abtsteinach verhallen.

Ein Weihnachtskonzert, das Maßstäbe setzt

Der Blick durch die voll besetzten Reihen beim Weihnachtskonzert der KKM Ober-Abtsteinach am Sonntagabend, den 4. Advent, in der Abtsteinacher St. Bonifatius Kirche offenbart: Das Publikum genießt sichtlich die gleichsam kurzweiligen wie  anspruchsvollen Musikarrangements des Weihnachtskonzerts. Alexander Kropp beweist wie schon im vergangenen Jahr wieder ein besonderes  Händchen bei der Stückauswahl für das Blasorchester. Was neben  der spürbaren Homogenität von Dirigent und Ensemble noch fesselt, ist die Einheit von wohltuender Ruhe und anregender kraftvoller Vitalität, die der musikalische Leiter  ausstrahlt. Ebenso feinfühlig auch die Stückauswahl von Dr. Brigitte  Hoffmann für die Brass-Formation Heiligs Blechle und Kathrin Arnold für Sax Pur, das Saxophonquartett der KKM. Zum Finale stimmen alle Besucher in der vollbesetzten Pfarrkirche  zusammen mit dem Orchester das “O du fröhliche” stimmgewaltig an. Nicht  erst bei der Textzeile ”Freue dich, o Christenheit” wird deutlich, dass die Musikerinnen und Musiker mit dem Adventskonzert 2016 ihr Publikum emotional und nachhaltig berührt haben.

KKM-Verantwortliche einmal anders: Beim Krippenspiel der Steinachtal-Grundschule in der vollbesetzten  Pfarrkirche St. Bonifatius leitet KKM-Dirigent Alexander Kropp den  Kinderchor, Walter Jungheinrich spielt Keyboard

Mit dem feierlichen Hochamt am 1. Weihnachtstag geht ein erfolgreiches Jahr der KKM zu Ende. Neben den liturgischen Liedern zum Gemeindegesang spielen die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Alexander Kropp die Stücke ”Judas Maccabäus” zum Intro, zur Kommunion erklingt das “Venite Adoremus” und am Ende erschallt “Highland Cathedral”.

Musik zu spielen ist wie eine Geschichte zu erzählen.

Das Jahr 2017 beginnt traditionell mit dem Helfereinsatz zur ersten Prunksitzung des OKACLU.  Musikalisch aktiv werden die Musikerinnen und Musiker der KKM anläßlich der Prinzeneinholung und eine Woche später bei der Boa Narhalla. In schicken Kostümen und vor über 5000 Besuchern ist der Event für alle Beteiligte ein unvergessenes Erlebnis.

Ebenfalls traditionell endet die 5. Jahreszeit für die KKM. Nach der Probe am Aschermittwoch laden die Beerenweiber die Aktiven zum legendären Heringsessen.

Im Fokus der Vorstandsarbeit dieser Tage stehen die Vorbereitungen der Stonischer Kerwe 2017, deren Ausrichter die KKM ist, sowie die Anschaffungsmodalitäten neuer Trachten für die neuen Musikerinnen und Musiker.

Nicht alltägliche Ehrungen können Thomas Lammer, Vorsitzender der KKM, mit Stellvertreter Thomas Rolli im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Blasorchesters durchführen. Zwei Musiker können auf 50 Jahre Aktivität zurückblicken. Bernhard Frey ist als Vertreter der Verbandes der Bläserchöre im Bistum Mainz persönlich angereist, um Herbert Zwerenz und Helmut Hintenlang die goldene Ehrennadel der Diözese, verbunden mit einer Ehrenurkunde, zu überreichen. Zwerenz erhält auch seitens des Vereins aus der Hand der Vorstände die goldene Ehrennadel der KKM.

Helmut Hintenlang spielt nicht nur seit 50 Jahren im Orchester, sondern engagiert sich darüber hinaus seit über 20 Jahren maßgeblich im Vorstand der KKM. Der „Klarinettenpapa“, wie er mitunter liebevoll genannt wird, ist ein Vorbild an Engagement und Pflichtbewusstsein, betont Lammer in seiner Laudatio. Der Jubilar zeichnet sich in jeder Situation durch tatkräftiges Handeln aus. Dabei machten ihn Vitalität und Leidenschaft für die Sache, verbunden mit Ehrlichkeit und Geradlinigkeit, erfolgreich und für die KKM besonders wertvoll. In seiner innigen Verbundenheit zur KKM scheut er nie, Verantwortung zu übernehmen. Der Vorsitzende verleiht dem Jubilar die goldene KKM-Nadel mit Lorbeerkranz - die höchste Auszeichnung, die der Verein zu vergeben hat.

Auf der Tagesordnung der Jahreshauptversammlung 2017 stehen auch die Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Die Vereinsnadel in Silber für 40-jährige Mitgliedschaft geht an Gerald Arnold, Hans Berbner, Peter Jöst, Martin Rohr, Erich Oberle und Horst Trenkwald. Die Vereinsnadel in Gold für nunmehr 50 Jahre Mitgliedschaft erhalten Heinz Berbner, Rudolf Flößer, Karl Heindtel, Toni Jöst, Herbert Oberle, Siegfried Sedlatschek und Manfred Wanke.

Der Vorsitzende betont in weiteren Verlauf der Versammlung, wie wichtig es ist, gezielte Nachwuchswerbung für Jugendband und Orchester zu betreiben und fordert jedes aktive und passive Mitglied auf, weiterhin junge Menschen zu finden, die bereit sind, in der Gemeinschaft zu musizieren und anderen Menschen mit ihrer Musik Freude zu bereiten.

Auch in diesem Jahr macht die KKM beim Sommertagzug in Ladenburg mit 24 Musikerinnen und Musiker in „Original Odenwälder Trachten“ eine gute Figur.

Der Gedenkgottesdienst für verstorbene KKM-Mitglieder findet 2017 am Palmsonntag statt. Die KKM zündet für Ralf Bohrmann, Ernst Hintenlang, Leonhard Jöst,  Pfarrer i.R. Franz Stolle und Richard Berbner Gedenkkerzen am Seitenaltar in St. Bonifatius an. Neben den Liedern der liturgischen Vorgabe kommt das „Ave Maria“ und zum Finale „What a wonderful world“ mit einem fulminanten Saxophonsolo von Alexander Kropp zur Aufführung. Die Gottesdienstbesucher honorieren die Musik der KKM mit lang anhaltendem Beifall.

23 Musikerinnen und Musiker begleiten die Erstkommunionkinder am Weißen Sonntag auf ihrem Weg vom Jugendheim zur Kirche.

Zum 50-jährigen Jubiläum der Trachtenkapelle Kocherbach findet ein Musikantentreffen statt. Die KKM ist dabei mit 43 Musikerinnen und Musiker die stärkste Formation und unterhält die Besucher in der vollbesetzten „Heckmann-Halle“ in Affolterbach unter er Leitung von Alexander Kropp mit einem abwechslungsreichen Kurzprogramm. Einen Tag später spielen 39 Musikerinnen und Musiker zur Einweihung des Biergartens im Landhotel „Lammershof“ in Löhrbach. 5 Stunden Blasmusik lassen die Gäste den ganzen Tag verweilen und mitfeiern.

Für einen „warmen Regen“ auf unsere gestresste Vereinskasse sorgt ein Wettbewerb der Sparkasse Starkenburg.  Dabei entscheidet ein Voting im Internet und eine 5-köpfige Jury über die Förderwürdigkeit geplanter Projekte der Vereine im Einzugsbereich der Sparkasse. Unter allen Vereinen erreicht das Projekt der KKM „Neue Trachten für neue Musiker“ am Ende mit Voting- und Jurystimmen den 3. Platz.

Voller Stolz nehmen der 2. Vorsitzende Thomas Rolli und der Kassenwart Stefan Wetzel, in den Trachten der KKM gekleidet, in einer Feierstunde in Heppenheim den Siegespreis in Höhe von 5.000,-€ entgegen. Die neuen Trachten sind damit größtenteils finanziert. Die KKM Ober- Abtsteinach dankt allen, die das Projekt mit ihrer Stimme unterstützten.

Nach der Teilnahme der Kapelle an der Fronleichnamsprozession gibt die Oktoberfest-Kultband “Die Lausbuba” einen Tag später im festlich geschmückten Kerwezelt in einer 5-stündigen Stimmungsshow den Startschuss zur Stonischer Kerwe 2017. Am Samstagabend steht ein Event-Abend auf dem Programm. Tanzmusik mit “Erwinso”, eine begeisternde Karaoke-Show und Comedy mit den Moderatoren Max und Julius Hintenlang gestalten einen tollen und abwechslungsreichen Abend. An beiden Abenden ist es DJ Christopher Schmitt, der die Gäste nach den offiziellen Programmen bis in die Morgenstunden in Partystimmung hält. Am Sonntagnachmittag spielen Jugendband und Orchester unter der Leitung von Alexander Kropp und Stefan Wetzel  unter dem Motto „Musik ist Trumpf“ im Festzelt auf. Der Kerwemontag bleibt traditionell. Nach einem zünftigen Frühschoppen und gemeinsamen Mittagessen bei Unterhaltungsmusik der Straßenmusikanten steht am Abend der Kerwe-Ausklang. Das Nibelungenduo spielt noch einmal zum Tanz auf. Im Mittelpunkt des Abends steht eine reichhaltige Tombola mit wertvollen Preisen. Der Dank  der KKM geht an die Adressen vieler Helferinnen und Helfer vor, während und nach den  Kerwe-Tagen, aber auch an viele großzügige Spender.

Nach Engagements beim Umzug zum Heimatfest in Wald-Michelbach und beim Bierfest des FCO ist die KKM zweimal in Unter-Abtsteinach präsent. Sowohl anlässlich des Pfarrfestes St. Marien wie auch zur Kerwe-Eröffnung in der Mehrzweckhalle bieten die Musikerinnen und Musiker mit ihrem Dirigenten Alexander Kropp Unterhaltung vom Feinsten.

Das Jahreskonzert 2017 begeistert unter dem Motto „Evergreens für Jung und Alt“ die Besucher im vollbesetzten Jugendheim. Besonders die vielen Solisten, allen voran der junge Leon Reinhard mit seiner Trompete, hinterlassen einen nachhaltigen Eindruck. Einmal mehr gelingt es Alexander Kropp, ein Konzertprogramm zusammenzustellen, bei dem für nahezu jeden Geschmack etwas zu hören ist.

Der Vorstandsausflug führt die Teilnehmer nach Schönbrunn. Nach 2 ½-stündiger Wanderung empfängt dort Erich die Truppe mit einem schmackhaften Mittagessen. In feucht-fröhlicher Runde verbringt man hier einige Stunden, bis es per Taxi zum Abschluss nach Ober-Abtsteinach in den „Gude Drobbe“ geht. Hier labt man sich bei Ester und Stefan mit gutem Wein und frischem Flammkuchen. Die Runde löst sich erst kurz vor Mitternacht auf.

Zum Gedenkgottesdienst für verstorbene KKM-Mitglieder am Volkstrauertag spielt die KKM die Deutsche Messe von Schubert. Junge Musikerinnen entzünden für die Verstorbenen eine Kerze am Seitenaltar. Im Anschluss an den Gottesdienst umrahmt das Orchester die Gedenkfeier zum Volkstrauertag am Ehrenmal.

18 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Walter Jungheinrich begleiten anlässlich des Seniorentages die betagten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde in die Abendstunden des 1. Advents.

Auch in diesem Jahr bereichern Musikerinnen der KKM die adventlichen Roratemessen um 6:00 Uhr morgens.

Im Rahmen der Dezember-Vorstandssitzung zeigen sich die Musikerinnen und Musiker der KKM einmal mehr als funktionierende und ambitionierte Gemeinschaft. Einstimmig beschließen sie, die Patenschaft für die Instrumentalausbildung des syrischen Flüchtlingsmädchens Oula Shabrak und teilen sich die Ausbildungskosten.

Die Weihnachtsfeier führt die große KKM-Familie einschließlich Jugendband im Vereinslokal „Goldener Bock“ zusammen. Der Verein lädt die Aktiven mit ihren Partnern zum Festmenü, Lisa Beckert und Janis Schütz unterhalten die KKM’ler  mit kurzweiligen Gesellschaftsspielen.

Zwei Tage später findet die beliebte Winterwanderung ihre 6. Auflage. Dieses Jahr geht es im Schneetreiben nach Geisenbach. Einer zünftigen Einkehr folgt der abenteuerliche Heimweg durch den dunklen Wald. Nur Fackeln spenden den Wanderern ein wenig Licht.

Liturgischer Höhepunkt des Jahres ist die Gestaltung des Hochamtes am ersten Weihnachtsfeiertag. Die überfüllte Pfarrkirche St. Bonifatius erlebt eine bestens besetzte KKM, die einmal mehr dem Gottesdienst ihren nachhaltigen Stempel aufdrückt. Neben den Liedern der Festliturgie legt die KKM 3 Kompositionen auf, die den Tag besonders festlich gestalten. Dabei meistern Marco Ester und Tobias Ultsch beim festlichen Einmarsch die Solopartie der Bachkomposition ebenso souverän wie Dirigent Alexander Kropp, der den Solo-Part bei Gabriels Oboe mit seinem Saxophon interpretierte. Mit dem Lied von der „Stillen Nacht“ und „O du fröhliche“ neigt sich auch für die KKM ein bewegtes und aktives Jahr 2017 seinem Ende entgegen.

„Die Blasmusik ein jeder liebt, weil sie uns Lebensfreude gibt.“

Das Jahr 2018 beginnt mit Orchesterproben im Rathaus. Die Fastnacht bestimmt traditionell die ersten Engagements des Jahres. Ob bei der Prinzeneinholung als Hofkapelle oder bei der Boa Narhalla als  Stimmungsmacher der Straßenfastnacht, die KKM hinterlässt in ihren närrischen Kostümen einmal mehr einen nachhaltigen Eindruck, die Zuschauer am Zugrand gehen sichtlich mit und belohnen die Musikerinnen und Musiker mit viel Beifall.

Am Aschermittwoch laden die Beerenweiber die Musikerinnen und Musiker zum Ende der Kampagne nach einer verkürzten Probe traditionell zum leckeren Heringsessen ein.

In Ladenburg begeistert die KKM die Besucher beim Sommertagszug mit schmissigen Marschklängen.

Die Jahreshauptversammlung 2018 findet am 16. März im Vereinslokal „Goldener Bock“ statt. Erstmals kann Vorsitzender Thomas Lammer den neuen Präses des Diözesan-Blasmusikverbandes der Diözese Mainz, Herrn Pfr. Eckard Schmitt, begrüßen. Der Präses zeichnet im Namen des Mainzer Bischofs verdiente Musikerinnen und Musiker der KKM im Namen der Diözese aus. Die höchste Auszeichnung wird dabei Stefan Jöst (Tenorhorn) und Richard Knapp (E-Bass) zuteil, die für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft im KKM-Orchester die „Goldene Ehrennadel des Verbandes mit Stein“ erhalten.

Am Palmsonntag gedenkt die KKM traditionell im Rahmen eines Gottesdienstes ihrer verstorbenen Mitglieder. Junge Musikerinnen entzünden zum Gedenken an die Verstorbenen symbolisch eine Kerze am Marienaltar.

Das Orchester bereichert das feierliche Hochamt zum Osterfest und verleiht dem höchsten Feiertag der Christen eine ganz besondere Note. Die festliche „Osterhymne“ und das emotionale Arrangement von „Highland Cathedral“ unter der Stabführung von Alexander Kropp hinterlassen bei den Gottesdienstbesuchern in der  St. Bonifatius Kirche einen besonders nachhaltigen Eindruck.

Am „Weißen Sonntag“ begleiten die Musikerinnen und Musiker die Erstkommunionkinder auf ihrem Weg vom Jugendheim zur Pfarrkirche St. Bonifatius.

In den folgenden Wochen konzentrieren sich Satz- und Orchesterproben auf das bevorstehende Jahreskonzert unter dem Motto „Wilde Tiere“ am 5. Mai 2018 im Pfarr- und Jugendheim. Gleichsam als „Warm-up“ zum Konzert spielt das Orchester den Frühschoppen anlässlich des Pfarrfestes in Ober-Abtsteinach. Durch den fehlenden Gottesdienst am Morgen kommen die Besucher nur schleppend in den Pfarrsaal. Um die Mittagszeit allerdings ist der Besuch gut, das Speiseangebot wird gerne angenommen.

Das Jugendheim ist zum Jahreskonzert der KKM gut besucht. Die Stückauswahl von Alexander Kropp beinhaltet einige volkstümliche Titel ebenso wie moderne Soundtracks zu weltberühmten Spielfilmen und kommt bei den Besuchern sehr gut an.
Die Musikerinnen und Musiker glänzen an diesem Abend mit ihrem Dirigenten Alexander Kropp mit einer exzellenten Leistung. Besonders gefeiert vom Publikum werden die Solisten Uwe Jansen an der Klarinette, Alexander Kropp an der Querflöte und Conny Wetzel am Schlagzeug, sowie die Gesangssolisten Celina Wetzel und Thomas Lammer. Das Konzert 2018 wird zum musikalischen Highlight des Jahres. Die Konzertkritikerin spricht in ihrem Resümee in der Zeitung von einem „Woodstock der Blasmusik“.

Nur vier Tage später steht ein Pflichttermin für das Orchester auf dem Jahreskalender. Die KKM spielt zur Prozession an Christi Himmelfahrt.

55 Jahre Katholische Kirchenmusik Ober-Abtsteinach - 55 Jahre Vereinsgeschichte gestalten sich als Erfolgsgeschichte. So soll diese Chronik nicht nur Rückblick sondern auch Besinnung sein, Besinnung auf die kirchlichen und kulturellen Aufgaben, die der KKM gestellt sind. Im Verein findet man Freunde, lernt andere Menschen und andere Meinungen kennen, erweitert man den eigenen Blickwinkel. Geselligkeit lässt dabei die Menschen fühlen, dass sie Menschen unter Menschen sind. Doch Freundschaft und Kameradschaft sind nicht nur wunderbare Geschenke, sie sind vielmehr eine dauernde Aufgabe.

Schließen möchte ich die Chronik der Katholischen Kirchenmusik Ober-Abtsteinach e.V. mit einem Dankeschön an alle Musikerinnen und Musiker, an die Jugendband, an die Beerenweiber wie auch an alle Mitglieder, Helfer, Freunde und Gönner des Vereins, die die KKM mit Leben erfüllen.
Danken möchte ich auch dem verstorbenen Ehrenvorsitzenden Hans Arnold, den Dirigenten Hans Schmitt und Artur Kumpf, dem langjährigen Schriftführer Walter Jungheinrich wie auch dem langjährigen Vorsitzenden Michael Wetzel, ohne deren Aufzeichnungen und Engagement diese Chronik so nicht möglich gewesen wäre.

Möge das Motto:

  “Gott zur Ehre und den Menschen zur Freude“
den Verein auch künftig durch die Wogen der Zeit tragen!

Thomas R. Lammer

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